<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-8847424444215646818</id><updated>2012-01-29T00:58:32.563+01:00</updated><title type='text'>*Eine Chance dem Liebesbrief*</title><subtitle type='html'>Bloggen im Namen der Liebe! 
Mit Herz und Schmerz.
Jetzt wieder geöffnet!!! Donnerstäglich!!!
by JellyBean</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://einechancedemliebesbrief.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8847424444215646818/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einechancedemliebesbrief.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>JellyBean</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05081302967369833192</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>41</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8847424444215646818.post-7913971393168479071</id><published>2010-11-02T12:06:00.004+01:00</published><updated>2010-11-02T19:56:21.451+01:00</updated><title type='text'>Todsicher</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_sVX1fy3sNg4/TNBb-6aLCRI/AAAAAAAAAEw/YDC5UnTThzA/s1600/Grab.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_sVX1fy3sNg4/TNBb-6aLCRI/AAAAAAAAAEw/YDC5UnTThzA/s400/Grab.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5535025078427388178" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;Liebe Merkwürdigkeit,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ich frage mich, wer haftet nun bei Schaden?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich frage mich, wer ist denn der Nutzungsberechtigte?&lt;br /&gt;Ein Name ist preisgegeben auf dem Stein, nebst Daten&lt;br /&gt;zur Person...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich frage mich, wird bei Schaden der Nutzungsberechtigte,&lt;br /&gt;der Bewohner der letzten Ruhestatt, wieder ausgegraben&lt;br /&gt;und zur Rechenschaft gezogen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich frage mich, ob der Nutzungsberechtigte dann den Schaden&lt;br /&gt;zahlen muss?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fragen über Fragen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich dachte immer, das letzte Hemd hat keine Taschen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;R.I.P.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deine JellyBean&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8847424444215646818-7913971393168479071?l=einechancedemliebesbrief.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einechancedemliebesbrief.blogspot.com/feeds/7913971393168479071/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8847424444215646818&amp;postID=7913971393168479071' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8847424444215646818/posts/default/7913971393168479071'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8847424444215646818/posts/default/7913971393168479071'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einechancedemliebesbrief.blogspot.com/2010/11/todsicher.html' title='Todsicher'/><author><name>JellyBean</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05081302967369833192</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_sVX1fy3sNg4/TNBb-6aLCRI/AAAAAAAAAEw/YDC5UnTThzA/s72-c/Grab.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8847424444215646818.post-9163259182240658773</id><published>2010-10-27T15:14:00.002+01:00</published><updated>2010-10-27T20:26:54.079+01:00</updated><title type='text'>Die Sache mit dem WackelDackel</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_sVX1fy3sNg4/TMh836jKVNI/AAAAAAAAAEo/Asx-P_sXEfU/s1600/Ballon.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_sVX1fy3sNg4/TMh836jKVNI/AAAAAAAAAEo/Asx-P_sXEfU/s320/Ballon.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5532809442276037842" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Lieber Wankelmut,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ich hab einen Satz gelesen und da musste ich an Dich denken. Na ja, klar eigentlich, weil in dem Satz bist Du ja schon gesteckt. Oder steckst noch drin. Der Satz ist ja geschrieben und ist somit für die Ewigkeit. So in etwa. "Es gibt nichts Wankelmütigeres als das menschliche Herz. Es lässt sich zum Guten wie zum Bösen hin beeinflussen." Und dann geht das noch weiter, aber über den Absatz wollte ich mir dann doch ein paar Gedanken machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Gedanken sind die, wie Du eigentlich zustande kommst. Weil wenn man Dich erstmals betrachtet bist Du nur ein Ding auf zwei Beinen, unentschlossen mit welchem Du nun den ersten Schritt machst. Und wenn der erste Schritt geschehen ist, ist es die Entscheidung, die zur Diskussion steht, ob das Schritt-gemachte-Bein, das richtige war. Kann ich mir Dich so in etwa vorstellen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich stell' mir Dich jetzt einfach mal in etwa so vor. Wir haben nicht so wahnsinnig oft miteinander zu tun, darum finde ich das jetzt irgendwie spannend Dir zu begegnen. Oder haben wir doch öfter miteinander zu schaffen und ich weiß es bloß nicht?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ha! Du hüpfst grad vor mir von einem Beinchen auf das andere und freust Dich! Weil Du mich am Kragen hast, weil ich nämlich unentschlossen bin, ob wir miteinander zu tun haben oder nicht! Ist es nicht so? Ist es nicht?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mir kommt der Gedanke, dass Du trotz Deiner Niedlichkeit, der ich gerade angesichtig werde, beizeiten auch ganz schön grausam sein kannst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit Niedlichkeit meine ich jetzt die bezaubernde Unentschlossenheit, mit der man im Sommer vor der Eistheke steht und keinen Schimmer hat, welche Cremesorte nun zu wählen ist. Weil es da soviele gibt. Und dann wählt man und überlegt, ob nicht doch das Erdbeerding besser gewesen wäre, als das Himbeerding. So in etwa. Aber was nun, wenn die Unentschlossenheit, Du,  auch Menschen betrifft? Freunde, Liebhaber, Liebhaberinnen, Ehepartner? Vielleicht auch Haustiere.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Gedanke ist nicht fern mit den Haustieren. Wir steuern auf Weihnachten zu und da liegt ein Welpen unterm Baum und im nächsten Sommerurlaub finden wir den Welpen ausgewachsen zum Rottweiler, zum Beispiel, an der Autobahn wieder...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oder wir wählen jemanden an unsere Seite und alles ist fresh und dann passt uns der oder die doch nicht mehr, weil irgendwie... Und dann wird das ganz irgendwie bitter...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kleine Beispiele, aber wie kommst Du zustande? Was gibt Dir Platz? "Dünnes Fundament", sagst Du. Dünnes Fundament. Das finde ich jetzt eine krasse Aussage. "Ist aber so." Ups. Okay, ich versuch' jetzt mal das zu verstehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun gut. Dünnes Fundament ist zunächst einmal eine brüchige Sache. Unsicher. Und dann wären wir auch schon bei der Unsicherheit. Und wenn ich mir unsicher bin, dann hat vieles zu mir zugang, Einfluss. Angst, Meinungen, Scham, Normen etc. Alles brökelt auf mein brüchiges Fundament und bricht ein. Und dann liegt da ein Haufen Sums auf mir und keine Ahnung wie weiter. Und um den Einbruch zu vermeiden und still gestellt zu sein, schaufel ich mal hier hin und mal da hin, um die Brüchigkeit auszugleichen und wankle dabei hin und her. "So in etwa", nickst Du.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn aber mein Fundament ein sicheres ist, ich mir selbst sicher, in meinen Entscheidungen, dann bin ich nicht so anfällig für den Sums von außen... richtig? "Richtig in etwa so", nickst Du. Dann muß ich also nur an meinem Fundament basteln? "Hm, ja." Bastle ich an meinem Fundament... Wie geht das? Wie weiß ich, ob das richtig ist? "Wenn es richtig ist, fühlt es sich wirklich wirklich gut an", grinst Du. Und das ist Deine letzte Antwort.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also ich weiß nicht...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deine JellyBean&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8847424444215646818-9163259182240658773?l=einechancedemliebesbrief.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einechancedemliebesbrief.blogspot.com/feeds/9163259182240658773/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8847424444215646818&amp;postID=9163259182240658773' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8847424444215646818/posts/default/9163259182240658773'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8847424444215646818/posts/default/9163259182240658773'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einechancedemliebesbrief.blogspot.com/2010/10/die-sache-mit-dem-wackeldackel.html' title='Die Sache mit dem WackelDackel'/><author><name>JellyBean</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05081302967369833192</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_sVX1fy3sNg4/TMh836jKVNI/AAAAAAAAAEo/Asx-P_sXEfU/s72-c/Ballon.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8847424444215646818.post-1865109526417923829</id><published>2010-10-20T22:27:00.003+01:00</published><updated>2010-10-20T23:20:20.171+01:00</updated><title type='text'>Geht's noch?</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_sVX1fy3sNg4/TL9qatUavbI/AAAAAAAAAEg/2afQhrRAufY/s1600/Mond.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_sVX1fy3sNg4/TL9qatUavbI/AAAAAAAAAEg/2afQhrRAufY/s400/Mond.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5530255874508635570" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Liebes Ziel,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;schön wenn man Dich hat. Noch schöner wenn man Dich sehen kann, auf der Geraden und Du stehst da vorn und winkst. Dann sind es nur noch ein paar Meter, nur noch ein paar und die Muskeln brennen und die Lunge pumpt und das Herz klopft und die Endorphine geben ihren Beitrag. Und ich geb alles und falle Dir um den Hals und in die Arme.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schön wenn man Dich hat. Blöd wenn man Dich aus den Augen verliert. Wenn man auf dem Weg ist und merkt, das dieser kein leichter wird. Hat schon einer drüber gesungen, muß ich hier nicht weiter ausschlachten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was macht man dann? Wenn einen plötzlich das Gefühl beschleicht, mitten in der Pampa zu stehen und der Weg ist plötzlich Trampelpfad und plötzlich vielleicht gar nicht mehr? Wenn da Neuland ist? Wenn Du nur noch eine Ahnung bist? Irgendwo zwischen Herz und Hirn in Innereien verloren? Was macht man dann?&lt;br /&gt;Aufgeben? Vergessen? Anderes Ziel suchen? Zurück? Hinsetzen, sitzenbleiben, weinen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Solcher Art bist Du auch. Glückverheißend und stressbedeutend. Beides. "Dann bist du ja schon wieder auf dem Weg", sagst Du. Wie jetzt? "Bei dem Gedanken bist du schon wieder auf dem Weg, an einer Wegkreuzung sogar. Du stellst dir die Frage meines Wertes. Was bin ich dir? Glück oder Stress? Wieviel bin ich dir wert, zu gehen? Willste mich umarmen oder nicht? Deine Antwort darauf ist schon der Weg weiter." Aha. Schlaues Ding, Du! "Ich bin der Weg", sagt das Ziel. Abgelutschter Satz. "Kannst ja an mir lutschen", sagst Du. Lutsch ich halt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Ich schenk' dir was", sagst Du. Gut. Geschenke mag ich gern. Du schenkst mir ein Zitat. Von einem Mönch aus Japan und echt alt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier nun Dein Geschenk. Danke übrigens.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Die Reise von Kamakura nach Kyoto dauert zum Beispiel zwölf Tage. Wenn Sie nur elf Tage reisen und am zwölften aufhören, wie können Sie dann den Mond über der Stadt sehen?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Du bist mir viel. Hab in Innereien gewühlt und Dich wiedergefunden. Klarer als zuvor. Ich geh' weiter. Zielstrebig. Ich bin eine Streberin! Ha! Plötzlich bist Du weg! Wo bist Du? "Vor Ort und warte auf dich. Ich wink' dir dann schon", tönt es von irgendwo her.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich geh' weiter. Ich will den Mond über der Stadt sehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Vorfreude&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deine JellyBean&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8847424444215646818-1865109526417923829?l=einechancedemliebesbrief.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einechancedemliebesbrief.blogspot.com/feeds/1865109526417923829/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8847424444215646818&amp;postID=1865109526417923829' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8847424444215646818/posts/default/1865109526417923829'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8847424444215646818/posts/default/1865109526417923829'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einechancedemliebesbrief.blogspot.com/2010/10/gehts-noch.html' title='Geht&apos;s noch?'/><author><name>JellyBean</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05081302967369833192</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_sVX1fy3sNg4/TL9qatUavbI/AAAAAAAAAEg/2afQhrRAufY/s72-c/Mond.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8847424444215646818.post-6572064505100384389</id><published>2010-10-13T22:05:00.004+01:00</published><updated>2010-10-13T23:09:20.649+01:00</updated><title type='text'>Rein situativ</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_sVX1fy3sNg4/TLYr34ZO4BI/AAAAAAAAAEY/P5g566DnrLM/s1600/Bauch.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_sVX1fy3sNg4/TLYr34ZO4BI/AAAAAAAAAEY/P5g566DnrLM/s400/Bauch.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5527653831674880018" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Liebes Bauchgefühl,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ich habe heute einen Test gemacht. Rein psychologisch. Einen graphologischen. Das Ding, wo man seine Handschrift mal durchcheckt und dann checken kann, ob man der Weltöffentlichkeit mittels seiner Buchstabenreihen bekannt gibt, ob man ganz koscher oder psychopathisch ist.&lt;br /&gt;Ich bin NICHT psychopathisch. Dem Himmel sei Dank. Überhaupt war ich ehrlich gesagt ein groß Wenig überrascht, daß die herausgekommene Analyse recht ordentlich gestimmt hat. Bis ich über einen Satz gestolpert bin. Der Satz hat gesagt, daß ich sehr oft, nahezu fast immer, rein intuitiv Entscheidungen treffe. Angebrachter sollte es aber sein, wenn ich die Ratio entscheiden lassen würde, weil die Entscheidungen wären richtiger. Den hab ich dann schon nochmal gelesen, den Satz. Und nachgedacht. Und in mich gegangen. Kurz. Und dann kamst Du. Und die Antwort war: NOPP!!!&lt;br /&gt;Ein Scheiß, der Satz. Allerliebstes Bauchgefühl, wir haben jetzt schon eine recht lange Beziehung miteinander. Um unsere Beziehung stand es nicht immer zum Besten. Weil ich Dich ignoriert habe. Ja, da kannste jetzt mal richtig schön dazu nicken. Ich gebe es zu. Ich habe Dich auch nicht immer in dem Maße wertgeschätzt, wie Du es verdient hättest. Abermals unterschreibe ich Dir im positivsten Sinne Dein zustimmendes Nicken. Nun gut. Auch ich lerne. Bin ein lösungsorientierter Mensch. Habe unsere Beziehung überdacht. Mir Situationen in den Sinn gerufen.&lt;br /&gt;Entscheidungen treffe ich den ganzen Tag. Klein, größere, große, schnelle, langsame. Es gab einige erheblich wichtige Entscheidungen in meinem Leben. Und ich muß sagen: Du hast mir IMMER den richtigen Weg gezeigt. Hätte ich mal besser auf Dich gehört. Immer. Denn als ich den rein rationellen Kopf den Weg laufen ließ, bin ich böse auf die Fresse gefallen. Mußte wohl so sein. Erfahrungen sammeln nennt der Volksmund das.&lt;br /&gt;Jedenfalls wurdest Du mir immer lieber. Und mein Gehör für Dich verschärfte sich erheblich. Hör ich auf Dich, dann WEIß ich. Nun gut. "Ganz schön größenwahnsinnig", dachte bei dieser Erkenntnis mein Hirn. Und denkt es noch immer. Tja, und so schlittere ich immer wieder in gehörlose Momente, Dich betreffend.&lt;br /&gt;Wahrscheinlich mußte es passieren. Ich lernte eine sehr kluge Frau kennen. Wir unterhielten uns. Recht lang. Über Dich und mich und unsere Beziehung. Nun gut. Nach dieser doch sehr eindringlichen Unterredung war mir klar, ihr sowieso, Du bist für mich ein sehr großes, wahrlich treues, tiefes Glück.&lt;br /&gt;Seit diesem Tag habe ich Dich akzeptiert. Nenn es Liebe. Da freust Du Dich, gell?&lt;br /&gt;Nun gut. Ich habe mich zu Dir bekannt. Letztendlich sogar geheiratet. Am vergagenen Valentinstag.&lt;br /&gt;Ich habe einen Ring geschenkt bekommen. Den trage ich immer. Er soll mich jede Sekunde meines Lebens an Dich erinnern. Mich Dich nie vergessen lassen. Dir stets vertrauen.&lt;br /&gt;Selbstverständlich gibt es auch Stunden, in denen Du Dich entspannst. Keine Ahnung wo Du dann bist. Leider ist das der Fall, wenn ich mich hochgradig der Liebe hingebe. Mit der Verliebtheit tanze. Dann habe ich keinen Zugang zu Dir.  Zur Ratio übrigens auch nicht. Nur kurz angemerkt. Zuviel Aufregung. Wir sind getrennt. Durch eine Art Sirup. Aber ich habe ja Freundinnen. Die haben ebenfalls ein hervorragendes Bauchgefühl. Jede das ihre. Sonst wären es nicht meine Freundinnen. Klar. Zum Glück kann ich die Damen alles fragen. Und ich frage nicht ihren Kopf. Natürlich nicht. In solchen Stunden frage ich: "Aber wie ist dein Bauchgefühl?" Und dann sprechen Bäuche zu mir. Dafür danke ich von Herzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Somit: Das Hirn denkt, der Bauch lenkt!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deine JellyBean&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8847424444215646818-6572064505100384389?l=einechancedemliebesbrief.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einechancedemliebesbrief.blogspot.com/feeds/6572064505100384389/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8847424444215646818&amp;postID=6572064505100384389' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8847424444215646818/posts/default/6572064505100384389'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8847424444215646818/posts/default/6572064505100384389'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einechancedemliebesbrief.blogspot.com/2010/10/rein-situativ.html' title='Rein situativ'/><author><name>JellyBean</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05081302967369833192</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_sVX1fy3sNg4/TLYr34ZO4BI/AAAAAAAAAEY/P5g566DnrLM/s72-c/Bauch.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8847424444215646818.post-7339249702457289053</id><published>2010-10-06T13:00:00.010+01:00</published><updated>2010-10-06T17:58:53.483+01:00</updated><title type='text'>Vom Wesen der Mauer</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_sVX1fy3sNg4/TKyqhPFObTI/AAAAAAAAAEQ/ZacSDtYybTc/s1600/Mauer.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_sVX1fy3sNg4/TKyqhPFObTI/AAAAAAAAAEQ/ZacSDtYybTc/s320/Mauer.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5524978330837609778" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Lieber Wunsch,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;es war einmal, da fragte mich eine Freundin, ob ich das Geheimnis der Wünsche kenne. "Klar", sagte ich und grinste wissend. Mir war kurz zuvor ein Wunsch erfüllt worden. Ein großer. Er war mir sozusagen direkt in die Arme gelaufen. Es war einmal, da erfüllte sich ein kleiner Wunsch. Ein Wünschchen sozusagen. Da fragte mich eine Freundin, "Wie hast du das gemacht?" Und ich fragte sie, ob sie das Geheimnis der Wünsche kennt? "Klar", sagte sie und fügte an, "manchmal funktioniert es und manchmal nicht." Manchmal nicht. Und da liegt der Hund im Pfeffer und der Hase begraben oder vielleicht ist es auch ganz anders. Umgekehrt? Lieber Wunsch, es geht um Dich. In Deiner ganzen Größe. Groß bist Du. Größer, stärker, als alle Wünsche zuvor. Und Du erfüllst Dich nicht. Nicht richtig. Halb, ein Viertel, ein Achtel, ein klein bisschen? Möchtest Du Dich nicht endlich erfüllen? Ist es nicht Deine Lebensbestimmung, zur Erfüllung zu gelangen? "Doch. Ist es. Aber ich kann nicht", sagst Du. Jetzt bin ich verwirrt. Kannst Du nicht, weil... ? Weil was eigentlich? Weil eigentlich bist Du ein klar formulierter, korrekter, schöner, sehr schöner, runder, ermutigender Wunsch. Niemand wird mit Deiner Erfüllung geschädigt. Im Gegenteil. "Ich kann nicht, aufgrund deiner Strangulation meiner Erfüllungsbestimmung hin", würgst Du mich an. Ach, ich bin jetzt Schuld, oder was? Depp, denk ich, dann erfüllst Du Dich halt nicht. Um Dich daraufhin gleich wieder in die Arme zu schließen und an mein Herz zu pressen. Ich kann Dich nicht gehen lassen. Du schnappst an meinen Brüsten nach Luft und verwandelst Dich in Blau. Treues Blau. Ja, treu bist Du mir und stets zur Seite und langsam dämmert mir ein Debakel. Ich vertraue Dir nicht. Deinem richtigen Riecher, der Dich zur Erfüllung führen wird. Ich kann Dich mitnichten verabschieden, loslassen, wie es so schön heißt. Verabschieden mit einem Klaps auf Deinen runden Hintern und in die Welt schicken. Dir eine gute und glückliche Reise wünschen. WünschWünsch. Ich halte Dich, rapunzelig, in einer kleinen Turmkammer. Damit nicht genug. Ein verwirrender Wald umwuchert Dein Türmchen auf das sich ein jeder auf dem Weg zu Dir verirrt. Ich selbst davon nicht ausgenommen. Um der Sicherheit genüge zu tun, habe ich auch auf eine wunschumzäunende Sicherheitsmauer bestanden. Und die steht jetzt da. Rein kommt keiner und raus sowieso nicht. Oder umgekehrt? Diese Erkenntnis trifft mich irgendwie. Und mit dem Geheimnis der Wünsche hat das auch wenig zu tun. Gar nichts eigentlich. Was soll ich denn jetzt machen? Du kuckst mich an und zuckst die Schultern. Läufst Kreise in Deiner kleinen Turmkammer und singst frei nach Rio Reiser Nacht für Nacht "Ich will hier raus! Ich will hier weg!" Da habe ich mir ein hervorragendes Ei selber gelegt. Und stehe meiner Mauer ratlos gegenüber. Wie komme ich aus der Nummer wieder raus? Du zuckst weiter die Schultern, Dein Lied auf den Lippen, kreislaufend. Kreisläufig bin ich ein Hamster im Rad. Stopp. Unsicher, dennoch entschlossen, stemme ich ein Bein auf den Boden. Stopp. Stoppe überhaupt die ganze Schose. Hilft ja nichts. "Laß mich gehen", flüsterst Du. Dämonisch. "Laß mich gehen." Mir ist überhaupt nicht wohl bei dem Gedanken. Ich werfe Argumente ein. Bringe den dunklen Wald, die dicke Mauer zur Sprache. Weise auf Gefahren und Dickicht, Verletzungsrisiken hin. Du legst nur das Köpfchen schief und schnüffelst in der Luft. Der richtige Riecher wie? Mir ist nicht wohl dabei. Ganz und gar nicht. Ich vertrau Dir nicht. Ich möchte es aber gern. Wat muss, dat muss. Hilft ja nichts. Zefix. Dann geh. Geh halt, aber mach schnell, damit ich es nicht mitbekomme. Geh, ich laß Dich los und laß Dich laufen! Mir ist ganz bang dabei. Gute Reise und erfüll' Dich!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;WünschWünsch,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deine JellyBean&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8847424444215646818-7339249702457289053?l=einechancedemliebesbrief.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einechancedemliebesbrief.blogspot.com/feeds/7339249702457289053/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8847424444215646818&amp;postID=7339249702457289053' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8847424444215646818/posts/default/7339249702457289053'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8847424444215646818/posts/default/7339249702457289053'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einechancedemliebesbrief.blogspot.com/2010/10/vom-wesen-der-mauer.html' title='Vom Wesen der Mauer'/><author><name>JellyBean</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05081302967369833192</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_sVX1fy3sNg4/TKyqhPFObTI/AAAAAAAAAEQ/ZacSDtYybTc/s72-c/Mauer.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8847424444215646818.post-4722387081411218406</id><published>2010-06-15T15:17:00.005+01:00</published><updated>2010-06-15T17:45:07.415+01:00</updated><title type='text'>Blaues Wunder</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_sVX1fy3sNg4/TBentdO1diI/AAAAAAAAAEA/vFMuYg7kHc0/s1600/See%281%29.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_sVX1fy3sNg4/TBentdO1diI/AAAAAAAAAEA/vFMuYg7kHc0/s320/See%281%29.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5483035470729672226" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Liebe Langeweile,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ich steh' in Deinem Fadenkreuz. Mir ist schon eine zeitlang fad im Kreuz. Eine schwere Müdigkeit und Last. Meine Glieder sind spannungslos darum und Schlaf ist eine gute Option. Dazu gesellt sich eine Form der Rastlosigkeit. Man möchte meinen in mir haust ein Bienenstock. Kannst Du Dich da irgenwie einordnen? Ich frage mich nach Dir woher Du kommst in dieser ausgeprägten Form. Es mangelt mir nicht an Beschäftigung. Es mangelt mir auch nicht an Interessen. Zudem behaupte ich mich in Gesellschaft recht gut und auch in der Behauptung selbst, behaupte ich, daß es mir nicht langweilig ist. Ich exploriere in mich hinein und suche Deinen Ursprung. Da ist ein trockener Quell auf den ich stoße. Durchaus und immer wieder. Sprudeln tut da nichts. Die Überraschung an sich ist ausgetrocknet. Hat sie sich in den Strom des Grundwassers zurückgezogen? Quillt die Überraschung irgendwo da draußen in der Welt, passiert und keiner kriegt es mit? In der Zeitung war von Überraschung nichts zu finden. Ich schreibe hier nicht von jener Überraschung, die man auf mittelspannenden Festlichkeiten in Form halbnackter Frauen und Männer findet, die behende aus Torten springen. Alle kreischen. Kreischen und mögen fliehen angesichts der dargebotenen Peinlichkeit. Mir fehlt etwas. Aber was? Ich exploriere weiter. Und suche in der Zeitung. Da habe ich heute gelesen, daß der Ball schuld ist. Im Fußballspiel. Der Ball ist schuld das so mancher WM-Hoffungsträger einen schlechten Auftakt spielte. Ist halt der Ball schuld. Beim Lesen fällt mein Kopf hart auf den Schreibtisch vor mir. Du hast mich fest im Griff. An der Supermarktkasse möchte die Dame vor mir nicht begreifen, warum sie ihre Erdbeeren nicht einzeln bezahlen kann. Weil es die Erdbeeren halt derzeit nur in der Schale gibt. Und möchte die Gute drei oder fünf oder sieben einzelne Erdbeeren, dann muß sie zehn Meter weiter in den Obstladen gehen. Das mag die Dame nicht und schuld ist der Kassierer das das  mit den Erdbeeren nicht geht und der Supermarkt und die ganze Welt. Das sie zu faul ist auf ihren dürren Alkoholikerbeinen zehn Meter weiter zu latschen und ihre zigarrettenkranke Lunge das eventuell auch nicht her gibt, daß sieht die Gute nicht. Schuld sind die Erdbeeren. Was müssen die sich in der Schale tummeln? In mir flirrt ein Bienenstock und ich möchte weinen vor Langeweile. Ich exploriere weiter und denke der Sache näher zu kommen. Um mich herum sind in der vergangenen Zeit Beziehungen zerbrochen. Einfach so. So einfach? Meine Beobachtung beobachtete, daß der eine Beziehungsteil in sich ging und am Scherbenhaufen fegt. Der andere Beziehungsteil teilte in vollmundigen Worten Schuldsprüche aus. Und ist schon wieder auf der Suche... hat z.T. gar schon gefunden. Mein Herz wird ein schwerer Klumpen und ich müde. So einfach? Ist alles so einfach? Ich möchte an diesem Punkt eine Diagnose stellen. Die Langeweile verstopft der Überraschung Quell. Bist jetzt Du schuld? Du hakst Dich bei mir unter. Ein dramatisches Bild vor meinem inneren Auge. Beide gehen wir angemessenen Schrittes über ein weites Feld. Ich halte ein Schwert in der Hand. Stumpf scheppert es hinter uns beiden her. Trockene Ackerschollen. Wie bin ich nur zu Dir gekommen? Bin ich zu satt? In Reichtum ersoffen? Ich bin ein reicher Mensch möchte ich behaupten. Reich an Familie. Reich an Freunden. Reich an Gesundheit und reich an Arbeit. Was gewährte Dir zugang zu mir? Ist es das Jammern auf hohem Niveau um mich? Die ewigen Zuspiele hin und her an Schuld? Schuld sind immer nur die anderen? Ich glaube ja. Nichts ist für mich vom Himmel gefallen. Meinen Thron habe ich mir selbst gebaut. Herzblut verschenkt. Und wenn ich das kann, kann jeder andere das auch. Ein jeder. Meine Person zeichnet nichts an Besonderem aus. Ich bin eine Predigerin der Selbstexploration. Die Lösung liegt in einem selber. Mir ist das Predigen vergangen aus Gründen. Es fiel durchaus nicht auf fruchtbaren Boden. Oder doch? Mit einem Mal werde ich aufgeregt. Und denke nach. Erinnere mich an zarte Pflänzchen, deren Wachstum durch meine Predigt ermöglicht wurde. Du lächelst mir zu. Du beginnst Abschied zu nehmen. Verschwindest Du? "Ein bißchen bleib ich noch." Mein stumpfes Schwert ramme ich in den trockenen Boden. So. Mir ist langweilig. Kann ich auch graben. Weiter. Ist eh grad nichts besseres zu tun. Nach der Überraschung Quell. Die Überraschung, die mein Schwert benötigt um geschäft zu werden. Damit ich wieder predigen kann. Das jegliches Glück, individuell in einem selbst zu finden ist. So grabe ich. Nach Blau. Wie der Himmel. Wie die See. Einem Wunder entgegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ha ja klar,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deine JellyBean&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8847424444215646818-4722387081411218406?l=einechancedemliebesbrief.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einechancedemliebesbrief.blogspot.com/feeds/4722387081411218406/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8847424444215646818&amp;postID=4722387081411218406' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8847424444215646818/posts/default/4722387081411218406'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8847424444215646818/posts/default/4722387081411218406'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einechancedemliebesbrief.blogspot.com/2010/06/blaues-wunder.html' title='Blaues Wunder'/><author><name>JellyBean</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05081302967369833192</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_sVX1fy3sNg4/TBentdO1diI/AAAAAAAAAEA/vFMuYg7kHc0/s72-c/See%281%29.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8847424444215646818.post-6431533538972349842</id><published>2010-04-05T21:36:00.005+01:00</published><updated>2010-04-05T23:16:20.637+01:00</updated><title type='text'>Geschenkte Sätze</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_sVX1fy3sNg4/S7pgZ1ngd-I/AAAAAAAAADw/EUJkmdgsLDY/s1600/Schokoeier.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_sVX1fy3sNg4/S7pgZ1ngd-I/AAAAAAAAADw/EUJkmdgsLDY/s320/Schokoeier.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5456779895518558178" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Liebe Weisheit,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;es war einmal so, da hatte ich eine Frage. Die stellte ich still in die Welt und laut an erwachsene Menschen in meiner Umgebung. Ich war auf der Suche nach Dir, um etwas zu verstehen, was ich nicht verstand. Weiser wollte ich werden und eine Erkenntnis aus Ereignissen ziehen. Die Frage stand da so, allein. Single sozusagen. Die Antwort fehlte. Keiner wußte wo sie war. Ein Rund in  Form des perfekten Paares war nicht gegeben. Du weißt schon: Frage/Antwort, super. Hm, was machte ich nun mit meiner Frage? Eine Antwort war mir ungeheuer wichtig, sie schien mir ein Geheimnis zu lüften, mich auf meinem Weg weiterzubringen. Das war notwendig, denn ich stand befangen. Es war einmal so, daß mir zu Ohren kam, wenn man Dich wirklich wünscht und sucht, Du Dich offenbaren wirst. Sehr rasch sogar. Nur erkennen muß man Dich. Offen sein dafür und man bekommt Dich geschenkt. So trug es sich zu, daß ich eine Einladung erhielt zur lustigen Runde mit Kaffee. Ich wusch mich reinlich, kleidete mich und ging da hin. Mit meiner Frage. Still führte ich sie an meiner Hand. An der Runde nahm auch die Alte teil. Die Alte ist ein hervorragender Mensch mit dem ich eine tiefe Verbundenheit teile. Sie ist achtjährig. Ich kenne sie schon ihr ganzes Leben. Seit ihrer Geburt nenne ich sie "Die Alte". Sie gibt mir andere Namen. In ihrem Wesen ist sie sehr weise. Manchmal sagt sie mir Sätze, die mein Herz treffen und mich nachdenken lassen. Sie weiß davon nichts. Wir lachen viel zusammen. Die Alte hatte aus gegebenem Anlaß Geschenke versteckt. Die Runde und ich mußten suchen. Die Runde hatte alles schnell gefunden und ich stand im Raum auf der Suche. Mein Leben manifestiert in einer Alltagsszene. Mir war die Situation nicht angenehm. Da stand ich mit meiner stillen Frage ohne Antwort, immer noch auf der Suche, alle anderen hatten schon gefunden und ich dachte bei mir: Da läuft doch irgendetwas falsch bei mir. Die Alte half mir mit "Heiß/Kalt" und tatsächlich wurde ich fündig. "Alte", fragte ich, "wolltest du mich ärgern? Warum hast du das so wahnsinnig gut versteckt?" "Weil du die beste Sucherin bist", antwortete die Alte. Und hat mir in einem Satz mein ganzes Leben erklärt.&lt;br /&gt;Die Weisheit ist ein geschenkter Satz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Danke dafür,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deine JellyBean&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;P.S. Mein Geschenk, Schokoladeneier, lag im Küchenschrank hinter den Nudeln.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8847424444215646818-6431533538972349842?l=einechancedemliebesbrief.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einechancedemliebesbrief.blogspot.com/feeds/6431533538972349842/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8847424444215646818&amp;postID=6431533538972349842' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8847424444215646818/posts/default/6431533538972349842'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8847424444215646818/posts/default/6431533538972349842'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einechancedemliebesbrief.blogspot.com/2010/04/geschenkte-satze.html' title='Geschenkte Sätze'/><author><name>JellyBean</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05081302967369833192</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_sVX1fy3sNg4/S7pgZ1ngd-I/AAAAAAAAADw/EUJkmdgsLDY/s72-c/Schokoeier.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8847424444215646818.post-1272822929484612633</id><published>2010-03-01T13:34:00.006+01:00</published><updated>2010-03-01T22:03:17.893+01:00</updated><title type='text'>Dünnes Eis oder die Kunst zu Laufen</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_sVX1fy3sNg4/S4wpGRTS4oI/AAAAAAAAADg/R0C1OPZnF4I/s1600-h/Heidemarie.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_sVX1fy3sNg4/S4wpGRTS4oI/AAAAAAAAADg/R0C1OPZnF4I/s400/Heidemarie.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5443771237284373122" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Liebes Vertrauen,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;nach dem alten Friedrich Güll in freier Interpretation diverse Gedanken zu Dir.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vom Mägdlein auf dem Eis&lt;br /&gt;Gefroren hat es heuer&lt;br /&gt;noch gar kein festes Eis;&lt;br /&gt;das Mägdlein steht am Weiher&lt;br /&gt;und spricht so zu sich leis:&lt;br /&gt;Ich will es einmal wagen,&lt;br /&gt;das Eis, es muss doch tragen.-&lt;br /&gt;Wer weiß?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sag' ich: Tut es nicht. Auf dünnes Eis sollte sich keiner wagen, außer er ist geringfügig malad in der Birne. Was gedenkt sie zu erlangen? Ungefestigtes ist mir recht ungeheuer und führte bislang nur zu halbgarem Kasperletheater. Liegt das Problem bei mir? Fehlt es mir an Vertrauen? Na ja na gut. Hochwahrscheinlich ja. Ich bin nicht so waaaaahnsinnig mit Dir befreundet. Eventuell liegt es am eingehenden Studim der menschlichen Psyche. Selten verwundert mich die Dünnhäutigkeit der Seele. Meine eingeschlossen. Ich gehe nicht davon aus auf diesem Planeten einen zu treffen ohne Lindblattstelle. Heilen Lindblattstellen? Ich weiß es nicht. Um das ganze abzukürzen: Meiner Meinung nach im Resümee, dumme Idee, daß mit dem dünnen Eis.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Mägdlein stampft und hacket&lt;br /&gt;mit ihrem Stiefelein,&lt;br /&gt;das Eis auf einmal knacket,&lt;br /&gt;und Krach! Schon brichts hinein.&lt;br /&gt;Das Mägdlein platscht und krabbelt&lt;br /&gt;als wie ein Krebs und zappelt&lt;br /&gt;mit Schreien.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schreien tun sie alle. Wenn die Milch verschüttet ist. Der Krug zu Bruch. Alles im Eimer. Aber vorher ordentlich provozieren. Latscht wie ein Elefant über dünnes Eis und dann ist das Geschrei groß. Ja so was dummes, hau ich drauf und sauf ab! Wie konnte denn das passieren? Lehn ich mich mal entspannt zurück und widme mich einem Bier. Hab ich es nicht gesagt? Dünnes Eis isch et gut. Ich persönlich wäre da mal vorsichtiger gewesen. Wo, Herrgott, liegt der Sinn darin verborgen auf noch Unstabiles einzuklopfen? Das ist eine Frage und ich bin für eine Antwort wirklich dankbar, weil ich nämlich keine weiß. Beziehungsweise nur geringfügig und dann wären wir wieder bei der Psychonummer und die kann kein Mensch 24 Stunden durchziehen. Zumindest ich nicht. Verständnis hin und her. Irgendwann ischt zappenduschter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;O helft, ich muss versinken&lt;br /&gt;in lauter Eis und Schnee!&lt;br /&gt;O helft, ich muss ertrinken&lt;br /&gt;im tiefen, tiefen See!&lt;br /&gt;Wär nicht ein Mann gekommen,&lt;br /&gt;der sich ein Herz genommen,&lt;br /&gt;o weh!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tja, da steh ich jetzt relativ mitleidsfrei davor und denke still bei mir: An der Kälte der Welt sind schon mehr verreckt. Wo sinkt sie denn hin die Gute? Zurück ins Urvertrauen? Du schaust mich jetzt an und suchst nach Worten... Du wirst langsam arbeitslos mein liebes Vertrauen... Aber da kommt ja zum Glück ein Retter. Kann die Alte in ihre kalte Gefühlswelt nicht absaufen sehen, erträgt es nicht und ergreift die Gelegenheit beim Schopf. Jeder Topf findet mal seinen Deckel. Alles klar. Aber auf welcher Basis?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der packt es bei dem Schopfe&lt;br /&gt;und zieht es dann heraus,&lt;br /&gt;vom Fuß bis zu dem Kopfe&lt;br /&gt;wie eine Wassermaus.&lt;br /&gt;Das Mägdlein hat getropfet,&lt;br /&gt;das Herz hat geklopfet&lt;br /&gt;zu Haus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also wie schon gesagt, der Typ hat die Gelegenheit beim Schopf ergriffen und ich gehe jetzt mal davon aus, daß die Göre ihm sehr dankbar dafür war. Stand unschön vor ihm, ganz bloß und naß... von Würde möchte ich hier nicht sprechen. Aber sie hatte einen Retter. Der hat Herzklopfen gemacht. Stellt sich somit die Frage: Muß ich mich auf dünnes Eis wagen um letztendlich Herzklopfen zu erlangen und DEN edlen Ritter kennenzulernen?&lt;br /&gt;Ich weiß es nicht. Vielleicht mach ich auch alles falsch. Seh ich dünnes Eis trage ich keine Stiefel. Laufschuhe. Die sind geschnürt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In diesem Sinne: Ich renn' dann mal los.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deine JellyBean&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8847424444215646818-1272822929484612633?l=einechancedemliebesbrief.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einechancedemliebesbrief.blogspot.com/feeds/1272822929484612633/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8847424444215646818&amp;postID=1272822929484612633' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8847424444215646818/posts/default/1272822929484612633'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8847424444215646818/posts/default/1272822929484612633'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einechancedemliebesbrief.blogspot.com/2010/03/dunnes-eis-oder-die-kunst-zu-laufen.html' title='Dünnes Eis oder die Kunst zu Laufen'/><author><name>JellyBean</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05081302967369833192</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_sVX1fy3sNg4/S4wpGRTS4oI/AAAAAAAAADg/R0C1OPZnF4I/s72-c/Heidemarie.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8847424444215646818.post-1678292929492062514</id><published>2009-11-19T21:57:00.008+01:00</published><updated>2009-11-19T22:43:47.264+01:00</updated><title type='text'>Mondschein im Keller</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_sVX1fy3sNg4/SwWx4mrGiJI/AAAAAAAAADY/skQetrZk_ps/s1600/Tiefsee%281%29.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_sVX1fy3sNg4/SwWx4mrGiJI/AAAAAAAAADY/skQetrZk_ps/s400/Tiefsee%281%29.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5405922513740269714" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Liebes Ungut,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;es gibt Zeiten da ist mir schon beim morgendlichen Erwachen danach Nacktmulche an die Wand zu klatschen. Was ich nicht tue. Die Nacktmulche stöhnen und machen Flecken. Rutschen mit schmatzenden Geräuschen an Wänden entlang. Danach ist mir nicht. Nach den Geräuschen. Dem Klatschen schon. Es gibt Zeiten, da lässt der Schlaf sich nicht blicken. Ich ziehe durch meine Wohnung wie ein altes Gespenst und trage ziellos Kaffeetassen umher. Liebes Ungut Du bist z. Zt. so Zeiten. Da passen Gefühle in keine Schublade, aber selbstverständlich suchen die Gedanken panisch nach Kommoden mit vielen Schubladen in die die Gefühle passen könnten. Liebes Ungut, mir ist grad sehr nach Dir. Du dauerst jetzt schon eine gewisse Weile. Lässt mich mit Dir an Küchentischen in Gesprächen verweilen und die Freundin gegenüber. Freundinnen riechen Braten schon bevor ich sie ausgebraten habe. Mir wird am Küchentisch ein Satz geschenkt: "Du weißt, als klarer Mensch, das am Ende des Weges immer das klärende Gespräch steht." Die Freundin ist ein Nacktmulch. Ich schlurfe weiter in alten Pantoffeln durch die Räume. Eine Kaffeetasse in der Hand. Telefon. KlingKling. Eine riechende Freundin. Was ich die Weiber hasse! Sie lässt mich sprechen, wartet auf den Braten den ich ihr präsentiere. In ihrem Schweigen höre ich ein Grinsen. Toll das sie das Rezept für den Braten schon kannte bevor ich zum braten ansetzte. Mir wird am Telefon ein Satz geschenkt: "Setze kleine Zeichen von mir aus, aber vor allem: Sag es." Die Freundin ist ebenfalls ein Nacktmulch. Ich ziehe weiter durch die Wohnung. Kaffeetassen durch die Gegend tragend. Der Mond geht auf. Ich muß in den Keller, innerlich, ich mag nicht. Obwohl ich grundsätzlich eine Kellergängerin bin. Ich denke an meine Großmutter. Wenn es mich früher umtrieb, Ungut, stieg ich wahrhaftig in ihren Keller. Machte mich holzhackend über Scheite her. Die Großmutter ließ mich hacken. Der Rest der Verwandschaft hätte es ungern gesehen. Aufgrund von Beilen in Beinen. Der Wahrscheinlichkeit nach. Meine Großmutter sah nur mich, mein ungut gut hackend.&lt;/span&gt; &lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Aber eine Frau, die ihren Bruder im Lazaret im Krieg alleine von Süddeutschland aus an der Grenze zu Rußland besuchen fährt und wieder heil zurück, sieht hochwahrscheinlich anders.&lt;/span&gt; &lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Ich muß sehr wahrscheinlich in den Keller. Weil am Ende immer ein klärendes Gespräch steht. Auf den Treppen nach unten werde ich kleine Zeichen setzen. Am letzten Absatz stehend, sag ich es. Unten angekommen... was erwartet mich? Vielleicht ein Mondlicht im Keller.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Es gibt Zeiten..., aber das hatten wir schon.&lt;/span&gt;  &lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deine JellyBean&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:webdings;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8847424444215646818-1678292929492062514?l=einechancedemliebesbrief.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einechancedemliebesbrief.blogspot.com/feeds/1678292929492062514/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8847424444215646818&amp;postID=1678292929492062514' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8847424444215646818/posts/default/1678292929492062514'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8847424444215646818/posts/default/1678292929492062514'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einechancedemliebesbrief.blogspot.com/2009/11/mondschein-im-keller.html' title='Mondschein im Keller'/><author><name>JellyBean</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05081302967369833192</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_sVX1fy3sNg4/SwWx4mrGiJI/AAAAAAAAADY/skQetrZk_ps/s72-c/Tiefsee%281%29.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8847424444215646818.post-4489813718624034229</id><published>2009-11-08T09:51:00.002+01:00</published><updated>2009-11-08T09:57:12.708+01:00</updated><title type='text'>Disko Disko Partizani</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_sVX1fy3sNg4/SvaGwETZ8YI/AAAAAAAAADQ/mWPJMUqeXrw/s1600-h/BaumBaum.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_sVX1fy3sNg4/SvaGwETZ8YI/AAAAAAAAADQ/mWPJMUqeXrw/s320/BaumBaum.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5401652963424465282" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;Liebes Sonderbar,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ich steh' in der U-Bahn und sehe,&lt;br /&gt;die Zehe des Mannes neben mir.&lt;br /&gt;Er ist auf Psychose und hinkt wie ein Tier.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebes Sonderbar,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ich laufe auf Treppen und sehe neben mir,&lt;br /&gt;einen Mann täglich halb zehn hundertmal&lt;br /&gt;die Treppen absteppen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebes Sonderbar,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ich sitze da,&lt;br /&gt;und auf dem Gehweg liegt eine Frau,&lt;br /&gt;die irgendwann eine Schönheit war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebes Sonderbar,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ich öffnete die Augen und Du warst da,&lt;br /&gt;wo früher alles DinA war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebes Sonderbar,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ich öffne die Augen und sehe das Normalität eine Lüge ist,&lt;br /&gt;und an jeder Ecke schon Du da bist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So Sachen,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deine JellyBean&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8847424444215646818-4489813718624034229?l=einechancedemliebesbrief.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einechancedemliebesbrief.blogspot.com/feeds/4489813718624034229/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8847424444215646818&amp;postID=4489813718624034229' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8847424444215646818/posts/default/4489813718624034229'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8847424444215646818/posts/default/4489813718624034229'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einechancedemliebesbrief.blogspot.com/2009/11/disko-disko-partizani.html' title='Disko Disko Partizani'/><author><name>JellyBean</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05081302967369833192</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_sVX1fy3sNg4/SvaGwETZ8YI/AAAAAAAAADQ/mWPJMUqeXrw/s72-c/BaumBaum.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8847424444215646818.post-5216261885501033555</id><published>2009-09-12T09:44:00.008+01:00</published><updated>2009-09-12T10:57:46.223+01:00</updated><title type='text'>Beschirmtes Herz</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_sVX1fy3sNg4/Sqtr5tmER5I/AAAAAAAAAC0/Fj-ryFCDKQw/s1600-h/Rot.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_sVX1fy3sNg4/Sqtr5tmER5I/AAAAAAAAAC0/Fj-ryFCDKQw/s320/Rot.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5380512819060164498" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Liebe Operation,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;selbstverständlich bist Du blutig abgelaufen. Nichts anderes stand auf meiner Liste an Erwartungen. Was soll ich denn sonst denken? Es ist ganz einfach eine logische Schlußfolgerung. Du findest statt in Räumen, die durch Hochsicherheitstüren abgeriegelt sind. Wächter stehen davor und erschießen ohne jede Vorwarnung eindringliche Bakterien und Viren. Die Räume sind schmucklose Säle. Nichts an fantasievoller Tapete, überteuertem Gemälde findet sich an den Wänden. Nicht einmal ein Mondkalender. Was eventuell sinnvoll wäre. Ah, heute haben wir den Mond im Krebs stehen, das ist doch ein hervorragender Tag für eine kleine Blinddarmoperation. Auch die Kleidung der Operateure und deren Gehilfen entbehrt jeden Desings. Wobei ja Grün wieder schwer im kommen ist. Auch das temporär verwendete Blau, das die unförmigen Kittel einfärbt wirkt angenehm und unaufdringlich. Aber modisch muß ja nicht, nur zweckmäßig. Nicht das einer zu kotzen anfängt, beim Anblick blutverschmierter Verhüllter, die da stehen mit Geschirr in den Händen. Weiß wäre da sehr unvorteilhaft. Schlachthausassoziationen. Blau und Grün wandelt den Lebenssaft in unspektakuläres Braun. Ein Vergleich mit undichtem Darm liegt nahe. Doch nun wieder zu Dir. Du bist also geglückt. Da waren wir alle froh. Du, am Herzen stattfindent bist ja kein Zuckerschlecken. Ich wurde von der jungen Frau informiert, daß Du nötig bist. Große Aufregung vorher. Untersuchungen. Sorgen. Die Diagnose ein sich vergrößerndes Loch mitten im Herz. Was soll ich dazu sagen? Da die junge Frau zum Zeitpunkt der Diagnose unter diversen Formen von Beziehungsunannehmlichkeiten litt, eröffnete ich wieder mein für mich persönlich beliebtes Spiel Symbolmemorie. Bildkarte eins: Loch im Herz, hm, wo ist Bildkarte zwei? Ah ha, ein kleiner fetter Engel, zierlichen Bogen in der Hand, Füßchen abgestemmt am Herzen, die andere Hand zieht mit großer Anstrengung einen sinnlos verschossenen Pfeil aus dem selbigen. Liebe Menschlein, wie soll es anders zu Löchern im Herzen kommen? So, also zur Vorbereitung auf Dich wurde die junge Frau von der Chemie präpariert. Nicht das das Herz vor Aufregung kollabiert und man sich den Spaß mit Dir dann sowieso abschminken kann. Sie nannte es "Leck-mich-am-Arsch-Pillen". Das Hirn bekommt dabei scheinbar einen Knock-Out-Haken, aber der Leib lebt noch und es ist ihm möglich sich zu bewegen. Sie wurde in den Saal geführt, der nicht wohltemperiert war. Kacheln an Boden und Wänden. Das putzt sich leichter. Die sehr moderne Ausstattung beinhaltete einen sehr großen Bildschirm, auf dem sich Dein Vorgang im Inneren verfolgen ließ. Die Operateure waren in Montur, die Gehilfen ebenso. In der Ecke machte sich ein kleiner Borkenkäfer bereit. Er sollte den Hauptteil Deiner verantworten. Nach ein paar lockernden und aufwärmenden Kniebeugen bestieg der Borkenkäfer einen reizenden Schwimmanzug und überprüfte die Geräte, die ihm bei der Beatmung behilflich sein sollten. Eine winzig kleine Maske aus Glas beschirmte breits seine Augen. Die junge Frau wurde auf ein metallenes Bett gelegt. Gleichgültig ließ sie sich die Leiste aufschlitzen. Der Schmerz blieb dank Chemie aus, aber ein Interesse stellte sich ein. Sie beobachtete den Bildschirm. Der Borkenkäfer hub an und sprang in den Leistenschlitz. Im Gepäck einen langen Schlauch mit Kamera und einem Schirm. Kein Regenschirm, der wäre zu groß gewesen. Selbst ein Knirps. Eher ein Eisschirmchen, wie man sie auf bestückten Bechern im Sommer findet. Ziel war es den Schirm zum Herzen zu transportieren, durch das Loch von innen nach außen zu stecken, aufzuspannen. Dann sollte Gras über die ganze Lochgeschichte wachsen. Nein. Quatsch. Gewebe. So ein bißchen wie Fahrrad flicken. Der Borkenkäfer im Schwimmanzug wählte den Weg über eine Hauptschlagader, die vom Herzen in die Beine führt und zurück. Eine Blutautobahn. Er schwamm mit der Strömung. Kreisläufig. Die junge Frau beobachtete unterdes gespannt den Vorgang. Ein Bewegungsdrang stellte sich ein und sie wollte herumspazieren, was die Operateure aber untersagten. Ist ja auch nicht ungefährlich. Ich möchte kurz einwerfen, das ich vermute, daß Operateure in ihrer Karriere gescheiterte Eiskunstläufer sind. Wie sonst könnten sie sich bewegen auf gekacheltem Boden mit Gummischuhen an den Füssen und auf dem Boden ist oft Flüssigkeit? Als der Schirm sein Ziel erreichte gab es ein großes Hallo. Und eine Überraschung. Der Schirm passte nicht ins Loch. Vermessen hatten sie sich. Vermessen! Das Loch zu klein. Du warst gar nicht nötig. Kommando zurück. Der Borkenkäfer fand den Ausstieg, lieferte die Gerätschaft ab. Wohlbehalten. Ging duschen. Die junge Frau wurde zugenäht. Die Chemie im Blut ausgeschlafen. Warum das Loch plötzlich doch klein war? Hatten sich die Studierten vermessen? Lag es an der Freundlichkeit der umgebenden Menschlein ? Hatte die junge Frau eine Wunderheilung ereilt? Sie lebt und ich sehe sie oft und sie ist mopsfidel. Wir wissen es nicht. Tatsache ist, daß ein Herz wohl doch die Fähigkeit zur Heilung hat. Löchern und Brüchen trotzend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Get well soon,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deine JellyBean&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8847424444215646818-5216261885501033555?l=einechancedemliebesbrief.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einechancedemliebesbrief.blogspot.com/feeds/5216261885501033555/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8847424444215646818&amp;postID=5216261885501033555' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8847424444215646818/posts/default/5216261885501033555'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8847424444215646818/posts/default/5216261885501033555'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einechancedemliebesbrief.blogspot.com/2009/09/beschirmtes-herz.html' title='Beschirmtes Herz'/><author><name>JellyBean</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05081302967369833192</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_sVX1fy3sNg4/Sqtr5tmER5I/AAAAAAAAAC0/Fj-ryFCDKQw/s72-c/Rot.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8847424444215646818.post-1726947464795062256</id><published>2009-08-13T17:46:00.003+01:00</published><updated>2009-08-13T18:53:03.728+01:00</updated><title type='text'>Fashionvictim? Weg vom Stoff!</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_sVX1fy3sNg4/SoRQVAQflgI/AAAAAAAAACs/BwKFR2xIZTU/s1600-h/Heidi.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_sVX1fy3sNg4/SoRQVAQflgI/AAAAAAAAACs/BwKFR2xIZTU/s320/Heidi.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5369504977509127682" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Lieber Shoppingstopper,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ich liebkose Dich und bin stolz. Wie eine Mutter. Schließlich habe ich Dich geboren. Gestern. Funkelneu. Ständig muß ich an Dich denken. Du bist die Rettung aller Frauen, die am Stoff hängen. Du bist eine Wohltat für den Geldbeutel. Du bist unser Erlöser. Und ich habe Dich erschaffen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Vision: Ich stehe auf einem Sockel, die Brust geschwellt um eine Körbchengröße, mehrere nackte Jungmänner tanzen um mich...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe die Rettung der Welt erfunden! Dich: Den Shoppingstopper! Die Idee ist ungefähr so genial, wie die Geschäftsidee einer Freundin vor ein paar Jahrhunderten von "Rent a drunken child". Bierlaunig war der Abend, die Nacht. Gelacht. Kostengünstige Heimfahrt? Nicht mit Blut im Alkohol. Dann die Idee: "Rent a drunken child". Das "drunken child" wird ins Auto gepackt, Pustkontrolle, Hinweis das Gerät sei kaputt, der Beweis sei auf der Rückbank zu finden, das "drunken child" pustet und ... das gibt es ja gar nicht! Ein betrunkenes Kind! Darum: Das Gerät ist kaputt und die Fahrt kann in ungehinderten Schlangenlinien weitergehen. Ja, ja, die Idee war ebenso besoffen wie ich damals. Und wurde natürlich nicht in die Tat umgesetzt. Aber der Shoppingstopper befreit uns alle! Alle Frauen, die auf der Suche nach einem Surrogat, einem Hormonkick, einer Freude im Leben, einer raschen Bedürfnisbefriedigung durch die Einkaufsstrassen dieser Welt wanken. Mit verklärtem Blick die quietschbunten, todeshippen, wohlfühlversprechenden Stoffauslagen betrachten, die unserer Haut, unseren Adern Glück verheißen. Schneller, guter Stoff: H&amp;amp;M, verschämter Stoff: C&amp;amp;A, schickilady Stoff: ZARA, ohmeingott Stoff: LUDWIG BECK, herzinfarkt Stoff: italienische Designer. Und was bist Du jetzt, mein lieber, schnufftiger Shoppingstopper? Ein miese Laune bist Du. Ein Spassverderber. Ein verzogener Mundwinkel. Eine gezückte Augenbraue. Ein geringschätziger Blick. Eine miesmuschelige Weinbergschnecke, die den synaptischen Spalt blockiert, eine rasante Fahrt auf der Autobahn des Glücks unmöglich macht. Geistige Umnachtung brichst Du aus den Adern, reinigst das Blut. Nichts ist pragmatischer und sparsamer als Du.&lt;br /&gt;Da war es gehangen, das T-Shirt. Wunderhübschwitzig anzusehen. Versehen mit einem Preis über den ich hier nicht sprechen möchte. Der Preis erforderte auf jeden Fall einen Tag Überlegung. Nächster Tag. Begleitung: Eine nette Freundin mit bis dato ungeoutetem Shoppingstopperpotential. Das T-Shirt. Mein Blick verschwommen. In Liebe getränkt. Meine Begleitung wirft einen Blick auf mich, das T-Shirt, stellt eine alles vernichtende Frage: "Ist das für so, oder willst du das anziehen?" In Bruchteilen einer Sekunde wurde mein Sehen klar wie Eis. Das T-Shirt ein überteuerter, gewöhnlicher Fetzen. T-Shirt hängt noch da, ich bin ohne Stoff. Habe leichte Entzugserscheinungen im betreuten Gespräch mit meiner Shoppingstopperin überstanden. Bin reich geblieben. Lebe noch. Mädels darum: Schafft euch einen Shoppingstopper an! Da ich die Idee lukrativ finde, Dich zu vermieten mein geldsparender Shoppingstopper, rufe ich hiermit alle Menschlein auf sich bei mir zu melden die,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;a) vermietet werden wollen,&lt;br /&gt;b) pragmatisch sind,&lt;br /&gt;c) nicht am Stoff hängen,&lt;br /&gt;d) freudvolle Momente mit bösartigen Sätzen zerstören können,&lt;br /&gt;e) sich im Zucken von nur einer Augenbraue verstehen,&lt;br /&gt;f) im Angesicht von zerbrochenem Glück einen unschuldigen Blick haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Freue mich über zahlreiche Zuschriften.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Danke,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deine Jellybean&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8847424444215646818-1726947464795062256?l=einechancedemliebesbrief.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einechancedemliebesbrief.blogspot.com/feeds/1726947464795062256/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8847424444215646818&amp;postID=1726947464795062256' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8847424444215646818/posts/default/1726947464795062256'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8847424444215646818/posts/default/1726947464795062256'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einechancedemliebesbrief.blogspot.com/2009/08/fashionvictim-weg-vom-stoff.html' title='Fashionvictim? Weg vom Stoff!'/><author><name>JellyBean</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05081302967369833192</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_sVX1fy3sNg4/SoRQVAQflgI/AAAAAAAAACs/BwKFR2xIZTU/s72-c/Heidi.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8847424444215646818.post-592764808573526199</id><published>2009-06-14T09:40:00.003+01:00</published><updated>2009-06-14T09:55:42.205+01:00</updated><title type='text'>Im Tal von Eden</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_sVX1fy3sNg4/SjS6wL33MJI/AAAAAAAAACk/HX3ir0MNgiU/s1600-h/Isarkies.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_sVX1fy3sNg4/SjS6wL33MJI/AAAAAAAAACk/HX3ir0MNgiU/s200/Isarkies.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5347103994579202194" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Lieber Isarstrand,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;was bist Du herrlich! Der Worte nicht genug Dich zu lobpreisen! Hurra, hurra wir liegen wieder!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Durch meine Adern stömen Endorphine, Vitamine! Glücksspendende Hormone in Gedanken Deiner. Um der Freude auf Dich gerecht zu werden habe ich mir erlaubt, ein kleines Gedicht zu verfassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Achtung, hier kommt Dein Gedicht:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich werde heute braun gemacht,&lt;br /&gt;von der Sonne angelacht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hautkrebs fördern tut so gut,&lt;br /&gt;dazu gehört gar nicht viel Mut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erste Hautschicht abgewetzt,&lt;br /&gt;sich krebsrot mit Grillwürsten zusammengesetzt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wogende Busen, schlenkernde Glieder,&lt;br /&gt;ach, zu sehen so viel,&lt;br /&gt;und alle singen frohe Lieder.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir winken freundlich dem Himmel zu,&lt;br /&gt;blaue Wolken, 30 Grad Thermometer,&lt;br /&gt;unsere Freude bist Du!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Isar plätschert dazu ganz fein,&lt;br /&gt;wir kuscheln uns auf Deinem Kiesstrand gemütlich in Mulden ein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Braun und knackig ist der Hit,&lt;br /&gt;da machen alle Menschlein mit!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was bleibt zu sagen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich koooommmmeeee!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deine JellyBean&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8847424444215646818-592764808573526199?l=einechancedemliebesbrief.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einechancedemliebesbrief.blogspot.com/feeds/592764808573526199/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8847424444215646818&amp;postID=592764808573526199' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8847424444215646818/posts/default/592764808573526199'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8847424444215646818/posts/default/592764808573526199'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einechancedemliebesbrief.blogspot.com/2009/06/im-tal-von-eden.html' title='Im Tal von Eden'/><author><name>JellyBean</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05081302967369833192</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_sVX1fy3sNg4/SjS6wL33MJI/AAAAAAAAACk/HX3ir0MNgiU/s72-c/Isarkies.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8847424444215646818.post-4491690717525556241</id><published>2009-05-26T19:56:00.007+01:00</published><updated>2009-05-26T22:06:10.030+01:00</updated><title type='text'>Schizophren im Glück?</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_sVX1fy3sNg4/ShxXA4ZnoFI/AAAAAAAAACc/BYbrTTVDc88/s1600-h/Katzenpo.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_sVX1fy3sNg4/ShxXA4ZnoFI/AAAAAAAAACc/BYbrTTVDc88/s400/Katzenpo.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5340238930806022226" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Liebe Gedanken,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ich hab da mal über Euch nachgedacht. Weil, ich kann da einiges nicht so stehen lassen und einiges steht da so. Ihr seid täglich bei mir. In mir, um mich. Schaut durch kleine, in meinem Fall grüne, Fenster in die Welt und erklärt mir diesselbige mittels Synapsenverbindungen. Viel schneller als DSL. Aber ist das so? Erklärt Ihr mir mein Leben und alles drumherum wirklich? Oder verklärt Ihr? Ich bin mir da nicht so sicher. Eine Freundin meinte vor kurzem zu mir, ich solle mir nicht soviele Gedanken machen. Gut, meinte ich und beschrieb in blumiger Ausführung, wie ich Euch zukünftig unterbinden werde. Und war schon wieder eine Teil Eures Reigen. Die Freundin war höflich und gähnte nicht am anderen Ende der Telefonleitung. Ist das wirklich so? Mache ich mir zuviele Gedanken? Seid Ihr so zahlreich in mir vertreten? Ihr seid unverschämt. Ich habe Euch eine, ein paar Fragen gestellt und Ihr lächelt verklärt, fasst Euch an den Händen und tanzt im Kreis. Lalalalala... na dann. Versuch neu: Sind wir lieben Menschlein in der westlichen Hemisphäre alle Hirnwichser? Gibt es noch andere kopfschwere Menschlein da  draußen? Wo sind sie? Sehnen sie sich auch manchmal nach Blumenwiese im Kopf?  Oder warum sonst haben die östlichen Entspannungsmethoden, Meditationen undundund so einen Zulauf? Es ist ja nicht so das ich mich nicht damit beschäftigen würde. Ihr tanzt im Kreis, fasst Euch an den Händen und hebt manierlich im Takt ein Beinchen dazu... lalalalala... Was soll das jetzt? Ist das eine Anspielung? Ja, gut. Ich habe mich mit Euch beschäftigt. Problembewältigung, Energiefluß, laufen lassen...  Ja und ich habe auch, mit ENTSETZEN, gelesen, in einem Feng Shui Buch, daß es energetisch wahnsinnig ungünstig ist Bücher im Schlafzimmer zu haben. Schon wieder die östlichen. Warum? Weil die Bücher halt die Energie ziehen und man (ich in dem Fall) sich zuviele Gedanken macht über alles halt. Die Liebe und das Liebesleben und so. Anstatt es oder etwas einfach zu tun. Und so weiter und so fort. Blöd ist nur, daß in meinem Schlafzimmer ein 2x2 m großes Bücherregal steht. Das ist voll. Ich würde sagen zum Teil doppelreihig. Neben meinem Bett. Kann das Entsetzten größer sein? Ich bin eine Theoretikerin. Ist mein Fall hoffnungslos? Warum lacht Ihr jetzt so unverschämt? Und was soll jetzt der Sprung ins Wasser? Ihr seid ja schon wieder am tanzen! Wasserballett! Wo ist Ester Williams? Ich versteh' schon. Wasser... Assoziation... Gefühl! Ich sollte mehr auf mein Bauchgefühl hören! Ja, da habt Ihr recht. Sollte ich. Tu ich aber nicht, weil Ihr mir immer, und ich meine hier wirklich immer (!), dazwischen funkt. Okay, ein bißchen hat sich unser Verhältnis schon gebessert. Ich habe Euch von der Rettung der Welt abgezogen. Oh je. Die Rettung der Welt. Pathologisch? Narzissmus? Zuviele Bücher um mich? Zuviele von Euch festgehalten auf Papier. Und ich gebe es zu und ich stehe zu meinen Büchern! Da steht ganz viel drin! Und wenn die Welt um mich wackelt dann gibt es immer ein Buch, welches das Wackeln erklärt und die Welt ist wieder stabil. Hochwahrscheinlich bin ich als Bücherkind auf die Welt gekommen. Ich denke gerade, ob das mit den Büchern nicht auch irgendwie eine unselige Leidenschaft ist? Ich muß mir Spott gefallen lassen darum. "Hoho, da liest die Jellybean wohl erst einmal ein Buch dazu." Aussage mein Vorgesetzter. Tja was wollte ich jetzt eigentlich mit Euch? Ich bin abgeschweift. Hab mir von Eurem Strom schon wieder mitreißen lassen. Eigentlich wollte ich Euch sagen, daß ich Euch mag. Auch Eure Tänze. Die sind manchmal wirklich lustig. Ich werde naturstoned dadurch. Aber ich versaue mir auch so einiges Leichte, wenn ich mich Eurer Macht hingebe. Mein Bauchgefühl ignoriere ich dabei. Das arme Ding. Obwohl mich das nie betrogen hat. "Hab ich nicht, hab ich nicht", murmelt da was in Darmhöhe. Nun gut, ich bin ja ständig an der Weiterentwicklung meines Selbst interessiert. Und gestern, gestern hab ich Euch ausgetrickst! Ätsch! Da war nämlich mein Bauchgefühl schneller und das meinte:"Los mach! Is gut!" Und als ich los mach mußtet Ihr schon wieder losplaudern! Aber das Gute, daß war schon unaufhaltsam im anrollen! Und es war dann wirklich gut. Und leicht und hat mir Glück beschert. Mindestens einen ganzen Tag lang. Was bin ich stolz auf mich! Hirnlos hat sich nicht schlecht angefühlt. Vielleicht sollte ich öfter die Seele baumeln lassen? Oder den Kopf? Oder die Gedanken? Oder, oder...? Und schon wieder schnattert Ihr in mein Glück hinein! Ich steck den Kopf in den Sand! Pause. Und Ruhe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich denk an Euch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eure Jellybean&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8847424444215646818-4491690717525556241?l=einechancedemliebesbrief.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einechancedemliebesbrief.blogspot.com/feeds/4491690717525556241/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8847424444215646818&amp;postID=4491690717525556241' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8847424444215646818/posts/default/4491690717525556241'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8847424444215646818/posts/default/4491690717525556241'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einechancedemliebesbrief.blogspot.com/2009/05/schizophren-im-gluck.html' title='Schizophren im Glück?'/><author><name>JellyBean</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05081302967369833192</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_sVX1fy3sNg4/ShxXA4ZnoFI/AAAAAAAAACc/BYbrTTVDc88/s72-c/Katzenpo.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8847424444215646818.post-7922938748800941040</id><published>2009-02-01T19:56:00.007+01:00</published><updated>2009-02-03T20:19:11.398+01:00</updated><title type='text'>Rache an Schnuffi</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_sVX1fy3sNg4/SYXyTyPEegI/AAAAAAAAACU/HC6S6ogALlA/s1600-h/M%C3%BCtze.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_sVX1fy3sNg4/SYXyTyPEegI/AAAAAAAAACU/HC6S6ogALlA/s320/M%C3%BCtze.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5297906958387673602" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Liebe Mütze,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ja, ich gestehe: Ich bin verliebt in Dich! Es war sozusagen Liebe auf den ersten Blick. Das bin ich nicht gewohnt. Ist mir erst einmal passiert und nun ein weiteres mit Dir. Du zierst mein Haupt. Passt nahezu angegossen. Dein Flausch wärmt mich, meine Ohren und schirmt allzu laute Laute ab. Durch Dich wird die Welt eine stille Schneeflocke um mich herum. Ist nicht immer von Vorteil, gut, wenn der Gesprächspartner neben mir, manchmal ein Wort, einen Satz wiederholen muß, weil der Klang der Stimme mein Ohr durch Dein weiches Dicht nicht gänzlich erreicht. Aber wie in jeder Liebesbeziehung ist hier auch ein Abstrich zu machen. Allerdings nur ein kleiner und der ist zu verschmerzen. Die Beziehung zu Dir ist nahezu perfekt zu nennen. Schön, werden die Menschlein jetzt sagen, freu dich doch eine so runde, tolle Liebesgeschichte zu erfahren. Tu' ich auch. Ich freu mich und das jeden Tag an dem ich mit Dir durch die Welt marschiere. Es gibt nur einen, einen einzigen Wermutstropfen, der das Ganze, unsere große Liebe, ein wenig trüb. Eine Sache, die ich noch nicht in Gänze verdaut habe und mir manchmal ein schlechtes Gewissen macht: Du bist politisch völlig unkorrekt! Ich werde jetzt hier gestehen und mein Gewissen reinwaschen und das Unkorrekte zu erklären, korrigieren versuchen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meine liebste, allerliebste Mütze, mein Problem: Du bist echt! Zu einem drittel. Einem viertel... wenigstens einem achtel. Oh je, jetzt werden sich Millionen von treuen Lesermenschlein hier verabschieden, den Rücken werden sie diesem Blog zuwenden. Ich bin eine Tiermörderin, eine Pelzträgerin, ein Monster!!!&lt;br /&gt;"Willst du jetzt mit mir Schluß machen?", fragst Du. Nein, das möchte ich nicht. Natürlich nicht. Dafür bist Du zu sehr ein Teil von mir. Mit mir, meinem Haupt verwoben. Was ich aber schon möchte ist Stellung beziehen. Eine Erklärung abgeben. Mich rechtfertigen. Entschuldigen bei den Hasen. Herrgott, einfach sagen warum Du und keine andere. Warum Du, wo Du soviel verkörperst was mir widerstrebt. Gut... wie haben wir uns kennengelernt?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es war ein wunderbarer Abend. Glühweinschwer. Kalt. Eiskristallklar. Ich auf der Suche nach einem warmen Stück Mütze, geschaffen für mein Köpfelein. Bedingung: Gutaussehend, modisch, ein bisschen extra. Nichts gefunden. Lange nichts. Schnupfen gehabt darum. Dann der besagte Abend. Die Mutter und die Schwester in meiner Begleitung. Gemeinsam durchforsteten wir einen großen Weihnachtsbazar. Da war er: Der Stand der Mützen! Ich wähnte mich im Paradies. Hatte auch schon ein sportliches Exemplar in rot in die sehr, sehr enge Auswahl genommen. Die Mutter betonte wie toll das Exemplar sei und  sagte sie wäre bereit, mir eine Mütze meiner Wahl unter den Christbaum zu legen. Ich dankte artig und ließ meinen Blick ein letztes Mal durch den Hain von Kopfbedeckungen schweifen. Dann sah ich Dich. Mein Herz setzt einen kleinen Klopfer lang aus. Schüchtern hingst Du ganz unten an einem etwas abseits stehenden Ständer. Du, mein Traum in brombeere. Das sportliche Exemplar in rot war sofort vergessen. Dich setzte ich auf mein Haar. Dich schloss ich in mein Herz. Die, die soll es sein liebe Mutter! Die Mutter erblasste. "Ui neui, isch die echt? Ui des isch a echte! Was echts kofat mir neda!" Die Schwester grinste breit. Ihr gekonnter Schwesternblick machte ihr gewiss, daß ich zu keinerlei Diskussion bereit stand.&lt;br /&gt;"Mims", sagte ich zur Mutter, "das ist meine Rache an Schnuffi." Die Mutter verstummte. Wußte diesem Argument nichts entgegenzusetzen. Die Mutter schloß den Handel mit der Mützenstandinhaberin und unterm Weihnachtsbaum da lagst Du dann und warst fortan mein. Und was war mit Schnuffi?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schnuffi war ein durchaus rapiad zu nennendes Karnickel. Und er hasste mich. Schnuffi war rothaarig. Bis zu seiner Karnickelpubertät auch wirklich freundlich. Und dann machte er Jagd auf mich. Nur auf mich. Narben können dies beweisen. Meiner Meinung nach war er einfach nur eifersüchtig. Sein Karnickelbruder Alfi war mir nämlich allerliebst zugetan. Und Schnuffi war Alfi in tiefer Bruderliebe innigst ergeben. Die beiden führten ein hervorragendes Karnickelleben. Täglicher freier Auslauf in unserem Garten. Nicht in einem doofen Gehege. Im ganzen Garten!!! Nach Schnuffis Karnickelpubertät war der Garten für mich allerdings tabu. Oder nur noch mit Gummistiefeln betretbar. Schnuffi verbiss sich in meinen Beinen, in meinen Händen beim Karotte geben, an meinen Armen. Einmal sprang er mir sogar ins Gesicht als ich Alfi auf dem Arm hielt. Ich möchte hier ausdrücklich betonen, daß ich Schnuffi nie, NIEMALS auch nur irgendetwas zuleide getan habe. Nicht geschubst oder blöd angeredet. Gar nicht. Er hasste mich einfach. Und liebte meine Mutter. Die mußte immer das verbissene Karnickel von mir lösen. Schnuffi und Alfi starben nach etwa elfjährigem, glücklichem Hasenleben eines natürlichen Todes. Erst Alfi, ihm folgte Schnuffi. Beide wurden in allen Ehren bestattet.&lt;br /&gt;Schnuffis bösartige Attacken konnte ich allerdings nie wirklich verarbeiten. Eine gewisse Scheu vor Karnickeln habe ich heute noch. Aber ich habe überlebt!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diesen Triumph trage ich heute stolz auf meinem Kopf. Den ersten und einzigen Pelz in meinem Leben. Ich mag Tiere nämlich sehr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist wie es ist: Rache an Schnuffi!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber Liebe ist auch dabei,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deine JellyBean&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8847424444215646818-7922938748800941040?l=einechancedemliebesbrief.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einechancedemliebesbrief.blogspot.com/feeds/7922938748800941040/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8847424444215646818&amp;postID=7922938748800941040' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8847424444215646818/posts/default/7922938748800941040'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8847424444215646818/posts/default/7922938748800941040'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einechancedemliebesbrief.blogspot.com/2009/02/rache-schnuffi.html' title='Rache an Schnuffi'/><author><name>JellyBean</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05081302967369833192</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_sVX1fy3sNg4/SYXyTyPEegI/AAAAAAAAACU/HC6S6ogALlA/s72-c/M%C3%BCtze.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8847424444215646818.post-3906568605618067893</id><published>2009-01-19T19:14:00.004+01:00</published><updated>2009-01-19T20:08:07.324+01:00</updated><title type='text'>Geklärt abheben</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_sVX1fy3sNg4/SXTNcUYdx9I/AAAAAAAAACM/XxRJ8hwWn_s/s1600-h/SchildFLG%281%29.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_sVX1fy3sNg4/SXTNcUYdx9I/AAAAAAAAACM/XxRJ8hwWn_s/s320/SchildFLG%281%29.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5293081348458530770" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify; font-family: verdana;"&gt;Liebe Motivation,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;div style="text-align: justify; font-family: verdana;"&gt;Du bist zurück. Wer hätte das noch zu glauben vermocht? Du sitzt vor mir am Küchentisch und tunkst ein Croissant in Deinen Milchkaffee. Der Küchentisch... der ist geblieben. Aber ansonsten hat sich schon viel verändert. Seit Du weggegangen bist. Und jetzt bist Du wieder da. "Hmmm", sagst Du und schmatzt dabei ein wenig. Du siehst glücklich aus. Aber dünn bist Du geworden. "Das wird schon wieder", nuschelst Du und bohrst Croissantmatsche aus Deinen Zähnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Du hattest mich ganz schön allein gelassen damals. Du und die ganze andere Blase. Im Endeffekt galt es nur, das alte Jahr noch irgendwie rumzubringen und sich auf den Wechsel zu freuen. Jahreswechsel. Nicht Klimakterium.&lt;br /&gt;Wann bist Du eigentlich wiedergekommen? Ich muß nachdenken. "Kurz nach Neujahr". Stimmt. Es war sehr früh gewesen. Sehr sehr früh am Tag. An Frühstück war um diese Uhrzeit noch nicht zu denken. Es gibt so Morgende, da wach ich auf und sehe den Wecker an. So früh, daß selbst der Wecker noch keinen Bock zum wecken hat. Ich lieg dann da und weiß, daß trotzdem alles draußen noch vor dem Dunkelblau ist, kein Schlaf mehr kommen wird. Bevor ich mich dann langweile, steh ich auf. Ich mache einen Kaffee und steh am Fenster und schau in die morgendliche Nacht hinaus. Und als ich da so stand, merkte ich, daß außer mir noch jemand wach war. Im Häuserblock schräg gegenüber. Nah genug um zu sehen, zu weit entfernt um dem Wachen ein Gesicht zu geben. Sein Fenster hat keine Vorhänge. Meines auch nicht. Er saß da und war nur vom Licht des Computerbildschirmes beschienen. In dem Moment hatte ich das Gefühl, etwas zu vermissen. "Das war sozusagen mein Sprungbrett, ich hab die erste Sprosse erwischt". Was für ein Sprungbrett? Wo bist Du überhaupt gewesen? "Im Keller". Du lehnst Dich zurück und rülpst. "Ich war im Keller. Ein guter Ort um grundsätzliches zu klären. Blöderweise ging dann da irgendwie das Licht aus und ich hab die Leiter nach oben nicht mehr erwischt. Da hockten wir dann so rum im Dunkeln, die Kameraden und ich. Solange bis halt ein Funke das Ganze ein wenig hell gemacht hat und ich dann eben die erste Sprosse nach oben erwischen konnte." Willst Du mir jetzt damit sagen, daß ich Schuld bin, daß Ihr im Keller ohne Licht rumgammeln mußtet? "Nee, aber alles braucht einen Funken. Wie im Kachelofen. Das Papier braucht einen Funken um zu brennen und das Feuer Luft zum atmen. Wenn Du auf kalte Asche ein Brikette wirfts passiert trotzdem nix mehr." Kachelofen, kalte Asche... ich glaub das ist mir jetzt zu hoch. Oder zuviel. "Macht nix." Ja und nun? Wie weiter? "Na grundsätzliches wäre geklärt, auf zu neuen Höhenflügen. Paßt oder?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Paßt. Hauptsache Du bist wieder da.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Freut mich,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deine Jellybean&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8847424444215646818-3906568605618067893?l=einechancedemliebesbrief.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einechancedemliebesbrief.blogspot.com/feeds/3906568605618067893/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8847424444215646818&amp;postID=3906568605618067893' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8847424444215646818/posts/default/3906568605618067893'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8847424444215646818/posts/default/3906568605618067893'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einechancedemliebesbrief.blogspot.com/2009/01/geklrt-abheben.html' title='Geklärt abheben'/><author><name>JellyBean</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05081302967369833192</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_sVX1fy3sNg4/SXTNcUYdx9I/AAAAAAAAACM/XxRJ8hwWn_s/s72-c/SchildFLG%281%29.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8847424444215646818.post-104801638811062125</id><published>2008-10-02T19:19:00.005+01:00</published><updated>2008-10-02T20:29:13.711+01:00</updated><title type='text'>Zeit zu gehen</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Lieber Krieg,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ich hatte nicht mit Dir gerechnet. Wer tut das schon? Du kamst an einem Donnerstag. Deinem Namen Gerechtigkeit widerfahren lassen. Du bist über das Land gefegt wie ein Feuersturm. Und über mich. Dann war es ganz ruhig. Hinterlassen hast Du verbrannte Erde. Ich hatte nicht mit Dir gerechnet. Wer tut das schon?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da war die Krise gewesen. Schön war die nicht. Ich nahm sie chinesisch. Im Chinesischen besteht die Krise aus zwei Schriftzeichen. Gefahr und gute Gelegenheit. Die Gefahr hatte ich erkannt und die gute Gelegenheit ergriffen. Und am Himmel zeigten sich rosa Streifen. Es war gut, wie es eben gut sein kann. Als die Zeit richtig schien und die Umstände es zuliessen, hatte ich beschlossen das krisenbewährte Schneckenhaus zu verlassen. Die Umstände meinten es sehr gut. Sie haben mir ein Geschenk gemacht. Ein Stück Schnüdlsamt. Schwarz, silbern durchwoben. Der Schnüdlsamt hielt mich warm und taute Berge. Fehler im Gewebe waren nicht zu erkennen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lieber Krieg, dann kamst Du. Weil Glück Dir fremd ist und Dich keiner leiden kann. Du bist neidisch gewesen. Du hattest einen Webfehler im Schnürdlsamt entdeckt. Ich nicht. Unumständlich hast Du die Umstände genutzt. Ausgenutzt. Am Donnerstag lag der Geruch von Blei in der Luft. Ein Gefühl im Bauch? Das Land lag friedlich. Die Grenzen ungeschützt. Ein Schwirren in der Luft. Der Einschlag war relativ schmerzlos. Schockzustand. Der Schaden fatal. Wer überlebt ein Dum-Dum-Geschoss im Brustkorb? Dem Schnürdlsamt hast Du einen Fetzen abgerissen und mich in Stücke.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lieber Krieg, ich hatte nicht mit Dir gerechnet. Wer tut das schon? Du hast verbrannte Erde hinterlassen. Es gab Tote. Gab es die in diesem Jahr nicht schon genug? Waren nicht schon ausreichend genügend Abschiede in diesem Jahr zu beklagen? "Das liegt am Zyklus", sagst Du. Ja ja ich weiß. Numerologisch befinde ich mich in einem neuner Zyklus. Abschiedgeprägtes Jahr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lieber Krieg, ich weiß verbrannte Erde ist fruchtbar. Feuer reinigt. Dennoch, Du hast meine Kreativität geraubt. Kriegsbeute. Du durftest kalt sein. Flüssiger Stickstoff. Kriegsrecht. Ich strecke die Waffen. Mein Herz liegt im Koma. Du hast den Motor zerstört.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Darum lieber Krieg, wird dieser Blog hier auf unbestimmte Zeit geschlossen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist besser so. Flatline.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und was ich Dir noch sagen wollte: Es war ein Pyrrhus-Sieg.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deine Jellybean&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;P.S. Ich danke allen Menschlein sehr, die hier so fleissig mitgelesen haben.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8847424444215646818-104801638811062125?l=einechancedemliebesbrief.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einechancedemliebesbrief.blogspot.com/feeds/104801638811062125/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8847424444215646818&amp;postID=104801638811062125' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8847424444215646818/posts/default/104801638811062125'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8847424444215646818/posts/default/104801638811062125'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einechancedemliebesbrief.blogspot.com/2008/10/zeit-zu-gehen.html' title='Zeit zu gehen'/><author><name>JellyBean</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05081302967369833192</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8847424444215646818.post-3038314158265602455</id><published>2008-08-06T11:23:00.003+01:00</published><updated>2008-08-06T17:00:49.953+01:00</updated><title type='text'>Schön ist die Welt</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Liebes Happy Holiday,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;sommerliche Hitze lässt aus verstaubten Erinnerungskisten urlaubsstimmige Stimmung auftauchen mit den dazugehörigen Bildern. Ein Favoritenbild drängt sich auf... ich kann mich entsinnen... ein Schnellzug rattert durch deutsche Idylle im Sonnenschein... durch Felder, Wiesen, Berg und Hain... ich befinde mich tief in den siebziger Jahren... die Deutsche Bahn wirbt für's Reisen mit Lust und einem Kinderchor! Aus tausend Kinderkehlen schallt es froh:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1.&lt;br /&gt;Schön ist die Welt,&lt;br /&gt;drum Brüder, laßt uns reisen,&lt;br /&gt;wohl in die weite Welt, woooooohl in die weeeeiteeee Weeeelllt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Huhu, das war's! Das ist es! In meinen Ohren klingt ein singend' Chor. Und ich freu mich. Weil ich nämlich verreisen werde. Fieber hat mich gepackt, aber meinen Koffer noch nicht. Koffer packen ist eine ungerne Angelegenheit, die es herauszuzögern gilt. Noch zweimal schlafen und dann! Dann wird der Schnürschuh geschnürt und losgereist!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2.&lt;br /&gt;Wir sind nicht stolz,&lt;br /&gt;wir brauchen keine Pferde,&lt;br /&gt;die uns von dannen ziehn, diiiiiiie uns von daaaaaannen ziiiiiiehn.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebes Happy Holiday, wenn ich dann meines Weges ziehe, der Sonne entgegen, lass ich munter meine Seele baumeln an einem Galgenstrick und suche weit hinten am Horizont ein Ziel, für das es sich zu leben lohnt; nach dem es sich zu streben lohnt. Weil ohne Ziel im Leben und auch auf Reisen, kannst du dich eh gleich in den Straßengraben legen. Mein zumindest mal ich. Oder?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3.&lt;br /&gt;Wir steigen hin auf Berge und auf Hügel,&lt;br /&gt;wo uns die Sonne sticht. Woooo uns die Sooooonnne stiiiicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Taumelnd tanzend tanze ich durch die schönste Zeit des Jahres. Trunken von Freizeitglück und Sonnenstich. Füttere meine Sinne mit neuen Eindrücken. Beeindruckend bedrückend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;4.&lt;br /&gt;Wir laben uns an jeder Felsenquelle,&lt;br /&gt;wo frisches Wasser fließt. Wooo friiiiiiisches Waaaaasser flieeeßt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Rastlos reise ich weiter und weiter und immer weiter. Bin ich angekommen, wenn ich angekommen bin? Hitzige Heiterkeit. Wenn Deine Zeit anbricht, liebes Happy Holiday, da wollen wir alle fröhlich sein. Auf deutschen Autobahnen löst sich so mancher Affektstau. Manchmal auch in Wohlgefallen auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebes Happy Holiday, jawohl, Fieber hat mich gepackt. Fieber und ich meine Koffer und ich marschiere los. Da ist kein Halten mehr und mache mich auf die Suche, dem Glück in der schönsten Zeit des Jahres zu begegenen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;5.&lt;br /&gt;Wir reisen fort,&lt;br /&gt;von einer Stadt zur andern,&lt;br /&gt;wohin es uns gefällt. Wohiiiin es uns gefäääälllllt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schöne Ferien!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deine JellyBean&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8847424444215646818-3038314158265602455?l=einechancedemliebesbrief.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einechancedemliebesbrief.blogspot.com/feeds/3038314158265602455/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8847424444215646818&amp;postID=3038314158265602455' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8847424444215646818/posts/default/3038314158265602455'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8847424444215646818/posts/default/3038314158265602455'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einechancedemliebesbrief.blogspot.com/2008/08/schn-ist-die-welt.html' title='Schön ist die Welt'/><author><name>JellyBean</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05081302967369833192</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8847424444215646818.post-8796069959905868381</id><published>2008-07-23T22:20:00.003+01:00</published><updated>2008-07-23T22:41:43.690+01:00</updated><title type='text'>Kommunikatsionsding - Ein Wort zum Donnerstag</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Liebe Männerwelt,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;nun im abgeklärten Alter habe ich Dich und Deine Helden durchschaut. Ich weiß wie der Hase weht. Klar, es gibt Abende da werf ich mich in Garderobe und auf die Piste. Weil ab und an, ich muß es zugeben: Ich steh gern im Lampenfieber. Aber, und da scheint mir der Hund begraben: Du scheinst mir die Frauen nicht zu verstehen. Was sie wollen. Jede das ihre. Für mich kann ich sagen: Sex und Liebe sind für mich drei verschiedene Welten. Bei mancherlei grobfahrlässigen Kommunikatsionsschwierigkeiten bleibt den Mädels und mir nichts anderes übrig, als gute Möse zu bösem Spiel zu machen. Manche gehen sogar so weit, dass sie nach fadenscheinigen Balzgesängen von zwielichtigen Belzebuben nach hinten ins Kabaret verschwinden. Doch um uns Frauen nicht in Unschuld zu waschen wäre anzumerken, dass wir ebenso wie Du, liebe Männerwelt, ein Opfer der Hormone werden. Testosteron trifft uns wie ein Faustschlag, wir/ich sind geblendet von soviel Männlichkeit. Und in diesen Momenten spielt auf meinen Lippen das Lied: I'm just can't wait until tonight!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alles klar?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deine JellyBean&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8847424444215646818-8796069959905868381?l=einechancedemliebesbrief.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einechancedemliebesbrief.blogspot.com/feeds/8796069959905868381/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8847424444215646818&amp;postID=8796069959905868381' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8847424444215646818/posts/default/8796069959905868381'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8847424444215646818/posts/default/8796069959905868381'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einechancedemliebesbrief.blogspot.com/2008/07/kommunikatsionsding-ein-wort-zum.html' title='Kommunikatsionsding - Ein Wort zum Donnerstag'/><author><name>JellyBean</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05081302967369833192</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8847424444215646818.post-3902898648363486177</id><published>2008-07-08T12:45:00.003+01:00</published><updated>2008-07-08T13:36:05.967+01:00</updated><title type='text'>Herzangelegenheiten</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Liebes Herz,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt; &lt;div style="text-align: justify;"&gt; &lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;mein Herz. Du sitzt auf der Couch und rauchst eine Zigarette. Du siehst zerzaust aus mein Herz. Die Haare stehen Dir zu Berge. Bei näherer Betrachtung fehlt Dir auch ein Stück. Das kam, weil ein Jemand kam und es sich genommen hat. Der Jemand ist gegangen, hat aber Dein Herzstück mitgenommen. Soll er es behalten. Soll er es behalten?&lt;br /&gt;Du hast auch einiges an Schmissen. Grosse Schmisse, kleine Schmisse, ganz feine Schmisse. Die Schmisse sind allesamt mehr oder weniger gut verheilt und ein jeder Schmiss erzählt eine Geschichte. Von Kämpfen und Liebe, langen Nächten und aufregenden Tagen und Leidenschaft.&lt;br /&gt;Mein Gefühl mag die Leidenschaft. Da ist es relativ kompromisslos. Mein Herz, Du magst die Leidenschaft auch, ich weiß, dicke Kumpel seid Ihr. Und wehe Ihr klönt zusammen. Das sind Zeiten in denen kann ich einpacken und mein Verstand fährt in Urlaub. "Jawoll", sagt mein Verstand.&lt;br /&gt;Du sitzt auf der Couch und rauchst eine Zigarette und hast Dich trotz mancherlei Herzangelegenheiten ganz gut gehalten. Du sitzt da und hast die Beine überschlagen. Wippst mit den Füssen. Du siehst müde aus. Dein Knie ist dick verbunden und einen Kater hast Du. "Hab ich", sagst Du. Du bist nicht gut auf mich zu sprechen, oder? "Nein, ich bin nicht gut auf dich zu sprechen", murmelst Du. Warum? "Warum? Du fischt in trübem Wasser, verschüttest mein Blut". Herzblut.&lt;br /&gt;Du solltest nicht so zickig sein. In letzter Zeit, einer sehr langen, hast Du ja nicht allzuviel zu tun gehabt. Die Angelegenheiten betraffen einen einzigen Jemand. "Und der war kompliziert genung", grunzt Du und nimmst einen tiefen Zug. Willst Dich wohl mit Nikotin betäuben, hä? "Der war unklar, wie trübes Wasser, auf die Fresse gefallen bin ich, weil ich den Boden unter den Füssen nicht sehen konnte vor lauter trüb! Kein Mensch schluckt das! Ich darf den Sch... ausbaden!"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Das Trüb sitzt in der Ecke und bläst in ein Horn.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt mal langsam, Du hast mir doch gesagt: Lass den rein. Lass den in einer meiner Kammern wohnen. Oder täusch ich mich da? "Da täuscht du dich gewaltig", maulst Du mich an, "der Typ hat eingeschlagen wie eine Bombe, nix mit höflich hereinbitten!" Du bist ganz schön aufgeregt, springst auf. "Autsch", zischt Du. Ich weiß, Dein Knie. Du humpelst vor mir auf und ab und schüttelst Deine kleine Faust dabei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Das Trüb sitzt in der Ecke und bläst in ein Bockshorn.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;Ja, da muß ich wohl ehrlich sein. Der Jemand hatte wirklich eingeschlagen. Wir hatten beide keine Chance. Du und ich.&lt;br /&gt;"Einen totalen Kollateralschaden hat der angerichtet, schau mich doch an!" Oh, jetzt seh ich, Du hast ja auch noch ein Pflaster über dem Auge. "Eben", sagst Du.&lt;br /&gt;Und jetzt?&lt;br /&gt;"Nie wieder", sagst Du. Sehr entschlossen. "Da widerspreche ich", muckt die Leidenschaft. "Ich widerspreche auch", meldet sich der Vestand, "es wäre unvernünftig".&lt;br /&gt;Ich leg bei NIE WIEDER auch ein Veto ein. Dafür bin ich zu romantisch. Außerdem will ich Dich nicht per Infarkt dahingerafft sehen, wenn Du Dich verkrampfst.&lt;br /&gt;"Und wofür das dann alles?", fragst Du müde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wofür?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weil er es wert wahr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deine JellyBean&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt; &lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8847424444215646818-3902898648363486177?l=einechancedemliebesbrief.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einechancedemliebesbrief.blogspot.com/feeds/3902898648363486177/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8847424444215646818&amp;postID=3902898648363486177' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8847424444215646818/posts/default/3902898648363486177'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8847424444215646818/posts/default/3902898648363486177'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einechancedemliebesbrief.blogspot.com/2008/07/herzangelegenheiten.html' title='Herzangelegenheiten'/><author><name>JellyBean</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05081302967369833192</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8847424444215646818.post-1515826825501981651</id><published>2008-05-22T09:08:00.002+01:00</published><updated>2008-05-22T09:33:38.292+01:00</updated><title type='text'>Explosive Herzlichkeit</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;Liebes Geheimnis,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;die Welt ist voll von Dir und Deinen Verwandten. Die Menschlein munkeln ob meiner Schreibstarre, aber auch das fällt Dir anheim. "Siehe die Zeichen", ein Satz aus uralter Zeit. Auch ich kann mich dem nicht entziehen. Wenn Wünsche an meinem Herzen nagen und Angelegenheiten, die gelöst werden wollen, versuche ich mit offenen Augen durch die Welt zu gehen und Antworten in Symbolen und Zeichen zu finden. Ein verflogener Vogel starb in der Wohnung der Nachbarin. Sie meinte: "Was für ein schlechtes Omen." Sie sollte recht behalten. Aber das ist eine andere Geschichte und der Tag soll keinem trübsinnig gestaltet werden. Ein verflogener Vogel lag ohnmächtig in meiner Wohnung. Ja, wir leben von Bäumen umgeben in einem hübschen Haus. Der Vogel erwachte und flog zum Fenster hinaus. Suchte vorher Ruhe auf meiner Hand. Was für ein Omen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich liebe Geheimnisse. Geheimnisvolles. Mystisches. Ich liebe das Pendel, mit dem ich oft schwatze. Und in Tarotkarten lese ich Romane. Weil meine Meinung ist, dass Geheimnisse da sind, um gelüftet zu werden. Jawohl, liebes Geheimnis. Ich seh Dich vor meinem geistigen Auge gut gelüftet auf einer Wäscheleine im Wind flattern. Mit Sonnenschein dazu. Grad so wie in der Fernsehwerbung. Und wenn Du grad so, manchmal, dabei bist Dich zu lüften und an Deiner Hand das Symbol zum Mittler wird, kann das ganz schön verletztend sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einer mir nahestehenden Freundin hast Du Dich sehr offensichtlich mitgeteilt. Liebeskummergebeutelt und beziehnungszweifelnd nahm sie an einem Jungesellinnenabschied teil. Es sollte ein froher Abend werden und das junge Glück mit prickelder Flüssigkeit begossen werden, auf das es wächst und wächst. Der Freundin Geist war anwesend, aber ihr Herz war es nicht. Das sprach mit den Gefühlen und bat um Antwort bezüglich ihrer eigenen Beziehung. Dabei blies sie, um das Ambiente freundlich zu gestalten, einen Luftballon auf. Mit ihrem Mund und voller Lunge. Einen roten. Eine Herzform. Gross, prall und schön sollte er werden. Noch die Lippen am Gummi und pustend, explodierte das Luftherz und schnalzte ihr ins Auge. Ins linke. Blind im ersten Moment. Tränen. Eine Hämatom am Augapfel. Können Symbole deutlicher sein?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Drum liebe Menschlein, achtet die Zeichen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In geheimnisvoller Ergebenheit,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deine JellyBean&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8847424444215646818-1515826825501981651?l=einechancedemliebesbrief.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einechancedemliebesbrief.blogspot.com/feeds/1515826825501981651/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8847424444215646818&amp;postID=1515826825501981651' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8847424444215646818/posts/default/1515826825501981651'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8847424444215646818/posts/default/1515826825501981651'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einechancedemliebesbrief.blogspot.com/2008/05/explosive-herzlichkeit.html' title='Explosive Herzlichkeit'/><author><name>JellyBean</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05081302967369833192</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8847424444215646818.post-537730874394502445</id><published>2008-01-10T01:28:00.000+01:00</published><updated>2008-01-10T02:06:03.853+01:00</updated><title type='text'>Total von der Rolle</title><content type='html'>&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_sVX1fy3sNg4/R4Vt3Qm4IwI/AAAAAAAAABU/kYP6-XPb3Mo/s1600-h/IMG_Klo.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5153646144713663234" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_sVX1fy3sNg4/R4Vt3Qm4IwI/AAAAAAAAABU/kYP6-XPb3Mo/s320/IMG_Klo.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Liebes Schwaben,&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;die "Nochbrä" isch grad weg und in meinem CDPlayer weint Peter Licht, den jeder irgendwann einmal in seinem CDPlayer weinen hören sollte. So, was isch jetzt Fakt? Fakt isch das heute wieder einmal ein sensationeller Abend war. Mit der "Nochbrä". Die "Nochbrä" ischt sozusagen Familie und auch schwäbisch. Nicht bayrischschwäbisch wie ich, sondern tiefstes Baden-Württemberg, aber da ich praktisch Grenzländerin bin, gebürtig, kann ich mich wunderbar mit ihr unterhalten. Im Heimatdialekt. So. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Also, wir beschlossen einen Abend gemeinsam zu verbringen. Da wir Tür an Tür wohnen stellte sich die Frage: Zu mir oder zu dir? Es war zu mir. Da gab es aber kein Bier. Und, Laster Laster, keine Zigarretten mehr. Somit rein in den Supermarkt. Bier in ihrer Hand, Orangensaft in meiner und... Klopapier war uns beiden ausgegangen. Die "Nochbrä" entdeckte ein Supersonderangebot für 16 Rollen à 150 Blatt zu 2,99. Ich entdeckte Stammpapier zu 8 Rollen à 200 Batt zu 1,85. Weil wir jetzt schwäbisch sind, beide, und uns Schwaben eine extreme Sparsamkeit nachgesagt wird ischt es unser Pflicht, besser war es, der Sache genauer auf den Grund zu gehen. Weil es ischt auch möglich, daß man bei Sonderangeboten ins Klo greift und alles gar nicht stimmt und man gar nicht Sonderangebot kauft. Fakt ischt, daß sich ergeben hat: 16 Rollen à 150 Blatt koschten pro Blatt 0,00125 Cent und 8 Rollen à 200 Blatt koschten pro Batt 0,00116 Cent. Die 16 Rollen kommen auf 0,19 Cent pro Rolle, die 8 Rollen kommen auf 0,23 Cent pro Rolle. Das ischt jetzt mehr pro Rolle, aber auf das Blatt gesehen spar ich mir da eine erhebliche Menge an Geld.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Die Rolle ischt ein 3-lagiges Papier. Die "Nochbrä" hat mir mitgeteilt, daß sie grundsätzlich von dem 3-lagigen Papier total abgekommen ischt, weil nämlich sie benutzt eigentlich nur noch 4-lagiges, weil das im Endeffekt gesehen erheblich mehr spart, weil man da nicht mehr soviel abrollen muß. Jetzt stellt sich aber die Frage welcher Abrolltyp man ischt. Diese Frage sollte jeder von Euch, liebe Menschlein, selber beantworten. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;In jedem Fall haben die "Nochbrä" und ich jeweils eine Rolle 3-lagiges getauscht, um auch die Qualität des Papieres zu teschten. Aber des ischt nochamal a ganz andere Gschicht. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Der Abend verlief weiter folgendermaßen: Wir haben uns in die Numerologie vertieft. Still vor uns hin unsere Lebenszyklen ausgerechnet, was da wohl in der nächsten Zeit noch so kommen mag, weil planen muß man. Und dann haben wir gefachsimpelt. Pils um Pils. Zigarette um Zigarette. Und wir haben uns für morgen früh verabredet. Zu einem Kaffee mit einem Röhrle drin. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Dann isch mir des Mäusle vorgflitzt und dann hat sie gsagt: "Jetzt geh i hoim."&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Bei Seidewürschtle, die Bayernschwaben sagen Wienerle, und Bier: Ein unbezahlbarer Abend.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Ein hoch auf Schwaben!&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Deine JellyBean&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8847424444215646818-537730874394502445?l=einechancedemliebesbrief.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einechancedemliebesbrief.blogspot.com/feeds/537730874394502445/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8847424444215646818&amp;postID=537730874394502445' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8847424444215646818/posts/default/537730874394502445'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8847424444215646818/posts/default/537730874394502445'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einechancedemliebesbrief.blogspot.com/2008/01/total-von-der-rolle.html' title='Total von der Rolle'/><author><name>JellyBean</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05081302967369833192</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_sVX1fy3sNg4/R4Vt3Qm4IwI/AAAAAAAAABU/kYP6-XPb3Mo/s72-c/IMG_Klo.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8847424444215646818.post-182746477873618748</id><published>2007-12-19T07:48:00.000+01:00</published><updated>2007-12-19T23:25:41.842+01:00</updated><title type='text'>Zwei Nüsse für Chriswald</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_sVX1fy3sNg4/R2jJqAm4IvI/AAAAAAAAABM/N2QOolugr2k/s1600-h/Zimtstern.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5145584297825542898" style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center;" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_sVX1fy3sNg4/R2jJqAm4IvI/AAAAAAAAABM/N2QOolugr2k/s320/Zimtstern.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Liebes Singeldasein,&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br /&gt;ist es die Traurigkeit, die uns besinnlich macht? &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Lange war ich ja nun nicht mehr am liebesbriefen. Hab wahrlich nicht mit der Pause geküsst. Mir andere Dinge einfallen lassen, mir die Zeit vertrieben, aber Du warst immer da: Das Singeldasein.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;br /&gt;In der besinnlichen Vorweihnachtszeit saß ich nun auf der Couch, inmitten von Freunden und -innen. Ebenfalls alle mit Dir gesegnet. Auf der Leinwand vor uns der schönste Weihnachtsfilm, der je gedreht wurde, auch wenn die Kostüme allesamt an einen Kostümbildner auf Pilzen erinnerten. Selbstverständlich bekommt der Prinz die Prinzessin und das Böse geht baden. So ist das richtig. Natürlich gab es Komplikationen vorher, aber die Liebe siegt und hoch zu Ross wird in den aufgehenden Morgen geritten. Seufz. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Es liegt auf der Hand, daß im Anschluss eine Diskussion entbrannte über Paarungsverhalten und -schaften und was mit uns los sei. Waren oder sind wir, die da saßen falsch gepolt? Hochneurotisch? Häßlich? Riechen unangenehm und keiner hat es bislang gemerkt? Nicht wirklich waren diese Theorien der Weisheit letzter Schluß. Schließlich passt auf jeden Topf der richtige Deckel. Besingt zumindest eine alte Volksweisheit. Gegenseitig haben wir uns bestättigt, daß das Deo hält. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;br /&gt;Immer mit einem offenen Auge für Lieblichkeiten beobachte ich den Niedergang der Paarung in meinem Umfeld schon länger. Eine starke Zunahme an Singeldasein ist zu vermerken. "Vielleicht weil ich so praktisch bin?", sagst Du. Praktisch bist Du nicht. Manchmal vielleicht. Manchmal aber auch nicht. "Vielleicht weil in Großstädten eine so starke Reizüberflutung an attraktivem Angebot herrscht?", philosophierst Du. Da kann ich abermals nicht mitgehen, mit Deiner Theorie. Eine Reizüberflutung eventuell für die Jungs, aber ganz gewiß nicht für die Mädchen. Die Erfahrung lehrte mich und nicht nur mich, diejenigen welchen, die wirklich schnuckelig sind, sind schon per Ring vom Markt geeist. Dann tabu. Diejenigen welchen, die halbschnuckelig sind und noch zur Diskussion stehen, weisen nach einiger intensiver Betrachtung Schäden im Lack auf. Und wir sprechen hier nicht von ein bißchen Kratzer im Lack, sondern von gut getarnten, schweren Unfallschäden, die in der Sonne betrachtet unübersehbar und nicht gesellschaftsfähig sind. Diejenigen welchen, die sich für schnuckelig halten, sind schlichtweg Erdnußsynapsen. Jedes Gespräch erstirbt in den Wortansätzen. Um ehrlich zu sein, glaube ich, daß es den Jungs nicht so viel besser geht im Falle echter Paarungswünsche. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;br /&gt;"Das sind jetzt aber harte Worte, kein Wunder das Du mich hast", bemerkst Du. Fies jetzt. Bin ich wirklich so eine Zicke geworden? Auch schon singelverseucht und schrullig? Schwierig jetzt... ich weiß nicht. Die eine oder andere Schrulle ist da schon zu verzeichnen... Ich war ja auch mal gepaart. So ist das nicht. Und die Gründe, warum das nicht mehr so ist fallen mir sofort ein. Und schon entscheide ich mich wieder für Dich.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;br /&gt;Singeldasein ist ja auch gut. Du hast mir unendlich viel gebracht. Viel gelernt und wir hatten eine Menge Spaß. Solchen, den ich jetzt gepaart nicht gehabt hätte. Außerdem heißt das ja auch nicht, daß man diverse Herzkammern nicht nicht vermieten könnte. Ich hab jemand zur Miete.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;br /&gt;Trotzdem, Adventszeit mit romantischer Beleuchtung und Christkindlmarkt als Singel: Trainigslager. Mutig zu sein, der Traurigkeit ins Auge zu blicken und zu sagen: Was will ich wirklich? Und schon wird man besinnlich. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;br /&gt;Hoffentlich bin ich Dich nächstes Jahr um diese Zeit los. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;"Wenn Du so weiter machst, geh ich von allein!", empörst Du Dich.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;br /&gt;Hoffentlich.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;br /&gt;Schöne Weihnachten Euch allen, liebe Menschlein! ... und Dir natürlich auch.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;br /&gt;Eure und Deine JellyBean&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8847424444215646818-182746477873618748?l=einechancedemliebesbrief.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einechancedemliebesbrief.blogspot.com/feeds/182746477873618748/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8847424444215646818&amp;postID=182746477873618748' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8847424444215646818/posts/default/182746477873618748'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8847424444215646818/posts/default/182746477873618748'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einechancedemliebesbrief.blogspot.com/2007/12/zwei-nsse-fr-chriswald.html' title='Zwei Nüsse für Chriswald'/><author><name>JellyBean</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05081302967369833192</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_sVX1fy3sNg4/R2jJqAm4IvI/AAAAAAAAABM/N2QOolugr2k/s72-c/Zimtstern.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8847424444215646818.post-4972871063615027542</id><published>2007-11-02T20:58:00.000+01:00</published><updated>2007-11-02T21:51:05.952+01:00</updated><title type='text'>Neulich bei Beate</title><content type='html'>&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_sVX1fy3sNg4/RyuMn8iCd0I/AAAAAAAAABE/qucWz-1MNm4/s1600-h/IMG_Ducks.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5128347218583123778" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_sVX1fy3sNg4/RyuMn8iCd0I/AAAAAAAAABE/qucWz-1MNm4/s320/IMG_Ducks.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Liebe Beate,&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Du hast eine neue Boutique eröffnet. In einer meiner Lieblingsstrassen. Erstaunt war ich und begeistert. So ein ansprechendes Ambiente hatte ich Dir gar nicht zugetraut. Dennoch, die Schwelle Deine Ladentür zu durchschreiten schien mir angesichts meiner meterhohen Hemmungen unerklimmlich. Trotzdem studierte ich aufmerksam Deine Warenauslagen im Schaufenster. Sonnenbrillengetrant. Rätselnd stand ich da. Die Neugier hatte mich im Nacken gepackt. Ich widerstand ihr... vorerst.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Es trug sich zu das eine Freundin von mir Geburtstag hatte. Eine sehr sehr gute Freundin. So eine, vor der man keine Geheimnisse hat und die erst recht nicht nach Proseccogenuß am Küchentisch. Den Prosecco in der Regel am Abend. Weil wir nun schon zahlreiche Küchentischabende zusammen verbracht hatten und ebenso zahlreiche Geheimnisse ausgetauscht hatten und eben die Freundschaft schon so lang ist, gesellte sich zu den Gedanken über ein geeignetes Geburtstagsgeschenk eben auch die Frechheit. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Was schenkt man einer Freundin? Einer Freundin, die alles hat, sogar ein Kind und ein Auto und einen Job und eine Wohnung und einen guten Geschmack und tolle Klamotten und eigentlich auch genug zu essen? Nur einen Mann hat sie keinen. Dummerweise war der kurz vorm Geburtstag aus dem Leben geflogen. Schlechtes Timing. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;So wollte es das Leben, daß ich da eben in dieser Geschenkeüberlegzeit wieder meine Lieblingsstrasse entlang ging und bei Dir landete. Liebe Beate, die Erleuchtung traf mich einen Meter vor Deiner Ladentür. Die Erleuchtung war leider so gut, daß ich den schweren Gang in das Ladeninnere antreten mußte. Mir blieb nichts anderes übrig. Also, tief durchatmen, Sonnenbrille ins Haar (ich wollte mich nicht zum kompletten Trottel machen) und durchmarschiert. Die Neugier jubelte, die Frechheit tanzte, die Scham meinte nur: "Hoffentlich treffen wir nicht jemanden uns bekanntes." &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Das Innere, liebe Beate, ein Traum in rosa! Soviel mädchengeschmack hätte ich Dir gar nicht zu getraut. Ich dachte immer Du bist mehr Herrenfixiert. Es gab dort Dinge zu sehen, wie ich sie zwar kannte, aber in dieser Form nie gesehen hatte. Dinge von deren Existenz ich keine Ahnung hatte. Geschweige denn was damit anzufangen war. Unter anderem auch das Rätsel aus der Schaufensterauslage. Eine Wendeltreppe schlägelte sich sanft in ein dunkel gehaltenes Stockwerk hinauf. Der Teil der Boutique, in dem sich alle auf Covers und DVD-Hüllen umarmen. Ein Mann schlängelte sich übergewichtig und schüchtern die Wendeltreppe hinab, die ihm glücksverheisende Beute fest an sich gedrückt...&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Die sehr sehr junge Verkäuferin war hervorragend nett. Aber 18 mußte sie bestimmt sein. Eine Dame mittleren Alters stand unschlüssig herum. Ihre Anspannung war kaum zu übersehen, was mich gleich wahnsinnig entspannte. Die Neugier führte mich sicheren Schrittes durch Deine geheimnisvolle Welt. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Die sehr sehr junge Verkäuferin fragte mich, ob ich zurecht käme. Oh ja, das kam ich. Die Dame mittleren Alters vertraute sich der sehr sehr jungen Verkäuferin an. Einen geeigneten Zauberstab kauft man nicht einfach so. Da tut Erfahrung not. So ist das halt mit dem Suchen und Finden des richtigen Intimpartners. Nach Ewigkeit anmutenden Minuten des Staunens landeten die sehr sehr junge Verkäuferin, die Dame mittleren Alters und die mit der Sonnenbrille im Haar (also ich) vorm selben Regal. Wir wollten dasselben. Alle wollen immer nur das Selbe. Glück und Liebe. Und wahrscheinlich gehört ein bißchen Geborgenheit auch dazu. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Die Dame mittleren Alters fragte mich nach meiner Meinung. Beate, bei Dir im Shop aufeinander zu treffen... das ist wie am FKKstrand den Bauch einziehen. Schummeln geht nicht. Ich sagte der Dame mittleren Alters, daß ich den Maulwurf zwar ganz nett, aber nicht ganz passend finde, aber das Modell "natur" in grün finde ich sehr hübsch. Sie bedankte sich. Ach ja, ich war ja da wegen dem Geburtstagsgeschenk. Ich entschied mich für den absoluten Klassiker. In gold. Goldfinger you know. Bezahlen, raus, Sonnenbrille auf die Nase. Puh. Ich war sehr stolz auf mich. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Ach ja, beim Bezahlen lag das Rätsel aus dem Schaufenster unter der Glasplatte im Ladentresen. Der sehr sehr jungen Verkäuferin sei Dank konnte dieses Geheimnis gelüftet werden. Ich hab dazu sogar eine Infobroschüre mitgenommen. Ist aber nix für mich.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Und meine Freundin... die hat sich echt und ehrlich und mit Tränen in den Augen über ihr Geschenk gefreut. Es funktioniert auch gut, wie sie mir an einem Küchentischproseccoabend gestand.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Beate, ich danke Dir tausendmal für Abenteur und rosa.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Deine JellyBean&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8847424444215646818-4972871063615027542?l=einechancedemliebesbrief.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einechancedemliebesbrief.blogspot.com/feeds/4972871063615027542/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8847424444215646818&amp;postID=4972871063615027542' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8847424444215646818/posts/default/4972871063615027542'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8847424444215646818/posts/default/4972871063615027542'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einechancedemliebesbrief.blogspot.com/2007/11/neulich-bei-beate.html' title='Neulich bei Beate'/><author><name>JellyBean</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05081302967369833192</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_sVX1fy3sNg4/RyuMn8iCd0I/AAAAAAAAABE/qucWz-1MNm4/s72-c/IMG_Ducks.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8847424444215646818.post-4155463534607774412</id><published>2007-10-25T13:28:00.000+01:00</published><updated>2007-10-25T14:03:25.955+01:00</updated><title type='text'>Wühlen in Kisten: Heinz war der Erste</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;Liebes kleines Cafe,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;als wir uns damals trennten, besser ich mich von Dir, hatte das weniger mit Dir, als mit den Umständen zu tun. Dafür konntest und kannst Du nichts.&lt;br /&gt;Ich denke heute noch manchmal an Dich zurück, wehmütig, an die Stunden die wir miteinander verbrachten. Im Winter war es am schönsten. Wenn ich Dich morgens aufsperrte und mir Dein "Morgenduft" entgegenschlug, der an die vergangene Nacht, vergangene Zigarretten, vergangenes Bier und andere Schandtaten erinnerte, mußte ich manchmal grinsen. Du warst eben zum Feiern geboren. Die altersschwache Kaffeemaschine gluckste mir ein "Guten Morgen" in die Ohren und obschon sie schon auseinanderzufallen drohte, kochte sie doch einen so wunderbaren Espresso. Der Morgen war unsere Zeit, oft war ich allein mit Dir. Vorallem eben im Winter. Draußen dicke Flocken vom Himmel und kalt und drinnen ohne Flocken genauso eisig. Deine Heizung taugte nichts. Trotzdem besitzt Du eine innere Wärme. Heute auch noch. Ich weiß das, hab Dich aber lange nicht mehr besucht. Werd' das auch nicht tun. Du mußt entschuldigen, die Umstände.&lt;br /&gt;Ich bin Dir zu Dank verpflichtet. In unseren gemeinsamen Morgenstunden, Du warst aufgeräumt und hergeputzt für die Gäste, die nicht kamen, saß ich am Tisch 8 und fing an zu schreiben. Du hast mich damals inspiriert. Die erste Geschichte will ich Dir zu Ehren hier veröffentlichen. Als Dankeschön und verspätetes Abschiedsgeschenk.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Heinz sitzt&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Heinz saß auf einem Barhocker. Da er immer auf demselben Barhocker saß, war es also mehr oder weniger sein Barhocker.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heinz hatte vor sich ein großes Weißbier mit schönem Schaumkrönchen. Und einen Blick hatte der Heinz. Der war so abgelebt, der Blick, daß selbst das Weißbier unruhig wurde. Nur manchmal beschloss der Blick auf Wanderschaft zu gehen. Sein Blick nahm nun just in dieser Sekunde den Rucksack und blickte von der Bar weg zum Innenraum des Lokals hin und weit nach draußen zum Fenster hinaus. Einem großen, blinden Fenster hinaus, dem man viel Rauchen und Müdigkeit ansah. "Ich bin so müde", sagte das Fenster.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Draußen ging der Tag vorbei und fuhren Autos vorbei und Menschen liefen vorbei. Der Tag war grau, wie man manchmal grau ist und die Sonne traute sich nicht recht zu scheinen. "Ich trau mich heute nicht. Ich habe eine Depression", sagte die Sonne.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heinz' Blick blickte zurück, war nichts draußen und da wo man hinblicken möchte und sich ausruhen, eine Vesper machen. Blickte zum Innenraum zurück, zur Bar zurück, hin zum Weißbier zurück. Das Weißbier lächelte ihn schief an, den Heinz, hatte nicht recht Lust getrunken zu werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heinz' Blick blickte in sich hinein, in sein Leben hinein und da war auch nicht viel, nie viel gewesen und kommen würde und könnte da auch nicht mehr viel. Nicht viel Farbe, nicht viel Leben. Da stand er dann auf, der Heinz und bezahlte sein Weissbier mit dem schiefen Lächeln, drehte sich und sprang... Sprang geradewegs in ein Nagelloch in der Wand. Mitten hinein. Da ist es vielleicht nicht so leer. Da ist vielleicht ein Königreich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Barhocker steht immer noch da. Das Weißbier nicht und auch den Heinz hat man nie mehr gesehen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wehmut in blau.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deine JellyBean&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8847424444215646818-4155463534607774412?l=einechancedemliebesbrief.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einechancedemliebesbrief.blogspot.com/feeds/4155463534607774412/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8847424444215646818&amp;postID=4155463534607774412' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8847424444215646818/posts/default/4155463534607774412'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8847424444215646818/posts/default/4155463534607774412'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einechancedemliebesbrief.blogspot.com/2007/10/whlen-in-kisten-heinz-war-der-erste.html' title='Wühlen in Kisten: Heinz war der Erste'/><author><name>JellyBean</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05081302967369833192</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8847424444215646818.post-8020277585055152155</id><published>2007-10-12T16:50:00.000+01:00</published><updated>2007-10-12T17:20:43.261+01:00</updated><title type='text'>Von Morgengrau bis Abendrot oder schnell gedacht</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;Liebesgeflüster:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Hallo mein Schatz, wie war dein Tag?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Mein Tag?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Ja, dein Tag!"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Mein Tag? Mein Tag. Wie war denn nun mein Tag...?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein Tag tagte, nachdem der frühe Morgen gegangen war, mit den Stunden. Thema: Mit welcher Stimmung empfangen wir den Abend?&lt;br /&gt;Die Stimmung saß, dickfaulfettschläfrig, in einer Ecke. Sie wagte sogar ein wenig zu schnarchen. Daneben die Langeweile mit einem Boulevardblatt und ging ihrem Namen nach. Mit einem Mal! Die Tür flog auf, der Schreck trat ein. Ihm nach einige Sekunden in Begleitung wildquirligen Adrenalins. Die Ruhe, die es sich unter der Zimmerdecke bequem gemacht hatte, fühlte sich durch das Spektakel unliebsam gestört. Ein kurzes Hin und Her. Leise murmelte der Fluch durch den Raum. Verschwand auf der Herrentoilette. Hatte sich Kaffeeflecken auf die Hose gemacht.&lt;br /&gt;Der Schreck verzog sich wieder. Die Sekunden hinterher. Das Adrenalin war auch weg. War in ein Mauseloch in der Wand eingezogen. Die Ruhe hing sich wieder unter die Zimmerdecke.&lt;br /&gt;Der Mittag kam und war geschäftig. Mit dem Mittag kam die Pause. Selbe Abteilung. Dicke Freunde. Stecken ihre Köpfe immer zusammen. Die Pause ist mit der halben Stunde liiert. Grosse Liebe. Die natürlich im Schlepptau. Die halbe Stunde ist ein mageres Ding, das ständig Großes in sich vorgehen spürt. Ganzgewichtigwichtig. Sie fühlt sich zu Star berufen. Denn manche halben Stunden haben sogar schon Leben verändert. In einer kurzen Affäre. Flotter Dreier mit dem Glück.&lt;br /&gt;Der Mittag begann ein kurzes Gespräch mit der Langeweile in der Ecke. Der Mittag wollte dann gehen. Pause hinterher. Und auch die halbe Stunde zog vorüber.&lt;br /&gt;Nachmittag. Der Nachmittag ist ein angenehmer Zeitgenosse. Kommt immer, wenn gut gelaunt, in schönes Licht gehüllt. Das Licht ist vernarrt in den Nachmittag, umschmeichelt ihn. Der Nachmittag ist sehr beliebt. Bekommt zuweilen Besuch von ein paar aufgeregtaufregenden Minuten. Meist wollen die Minuten etwas. Wollen einen großen Sinn und ein Recht aufs Dasein. Treten den Momenten grob in den Hintern. Die Momente setzen sich dann auf und beginnen das Herz zu bewegen. Schubsen es ein wenig hin und her. Die Stimmung erhob sich und streckte sich... ein wenig. Die Minuten haben nur eine kurze Dauer. Kaum Gewicht. Das Leben bringt sie rasch zum Schweigen. Die Stimmung setzte sich wieder. Die Momente ebenso.&lt;br /&gt;Das Leben selbst ist mit dem Angenehmen zusammen.&lt;br /&gt;Das Angenehme ist schön und möchte nichts. Liegt stets auf der Couch und betrachtet seine Füsse. Zusammen mit dem Angenehmen lebt das Leben so vor sich hin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Ecke knistert die Langeweile mit dem Boulevardblatt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach kurzem Intermezzo verdrückt sich auch der Nachmittag. Küsst wild mit dem Licht. Verschwindet darin.&lt;br /&gt;Durchs Fenster still heimlich schleicht sich der Abend. Kommt heute von hinten. Überrascht den Tag. Die Stunden. Der Tag packt langsam seine Sachen. Hat eine Ruhe und nimmt Abschied.&lt;br /&gt;Die Stunden wollen wachen. Mit dem Abend. Mit welcher Stimmung empfangen wir die Nacht? Die Stimmung indessen im Gespräch mit dem Angenehmen. Hat angefangen mit dem Angenehmen dessen Füsse zu betrachten.&lt;br /&gt;In der Ecke die Langeweile, macht sich breit...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Schatz?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Hm?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Wie war denn nun dein Tag?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Gedanken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eure JellyBean&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8847424444215646818-8020277585055152155?l=einechancedemliebesbrief.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einechancedemliebesbrief.blogspot.com/feeds/8020277585055152155/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8847424444215646818&amp;postID=8020277585055152155' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8847424444215646818/posts/default/8020277585055152155'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8847424444215646818/posts/default/8020277585055152155'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einechancedemliebesbrief.blogspot.com/2007/10/von-morgengrau-bis-abendrot-oder.html' title='Von Morgengrau bis Abendrot oder schnell gedacht'/><author><name>JellyBean</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05081302967369833192</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8847424444215646818.post-4765101351625551691</id><published>2007-10-06T10:42:00.000+01:00</published><updated>2007-10-06T13:48:36.114+01:00</updated><title type='text'>Weil grad ist keiner da</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;Liebe Wiesn,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;daliegen tust und alles ist ganz still. Ein Zamperl bellt, aber des is so weit weg... des tut nix. Der Morgennebel legt sich wie eine Zuckerwattn um meine Füß und beim Ausatmen hab ich ein kleines Wolkerl um meine Nasenspitz. Die Sonne ist grad aufgwacht und streckt sich ein bisserl. Ganz rosa schaugts am Morgen aus, die Sonn.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Wiesn, i geh spaziern auf Dir und schau mir die bunten Pickel an, die auf Deim Buckel gwachsen sind. Das Du bunte Wuggerln kriegst aufm Buckel, des fangt immer im Spätsommer an. A jedes Jahr. Seit 1810. Da hat damals der Ludwig die Therese gheiratet und ein Fest ham die gmacht und weils gar soviele Leut warn hat ma halt auf der Wiesn vor der Stadt gfeiert. Am 12. Oktober war des. Eine wahnsinns Hochzeitsparty. Des erklärt viel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Riechn tust anders als sonst. Süß und bierdassig. Nach gebrannte Mandeln und einem Popcorn und Zuckerwattn. Kandierte Früchte. Die Karusell schlafen noch und die Buden san auch noch stad. Ham d Rolladenaugen zu. Grad is keiner da. Aber ahnen kann man, das Du verzaubert bist Wiesn. Das da was is, eine Atmosphäre, die gibts nirgendwo mehr. Kopieren kann man die auch net. Probiert wird des allerdings oft, des kopieren. Aber Du bist einzigartig. Das alles sei Ordnung hat, da drauf hat die Bavaria ein Aug. Ein wahrliches Prachtweib. Zu deren Füßen kann man sich hinsetzten und Du breitest Dei ganze Schönheit vor eim aus. Und in der Nacht da san dann bunte Lichter, tausende, Sterne, der Mond und eine Romantik, so süß, das der Blutzuckerspiegel steigt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht liegt des an der Hochzeit, mit der Dei Karriere gestartet hat. Das bei all dem Rummel auch immer a bissl was mit am Gspusi geht bei Dir.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;I steh da und schau a bissl langsam, weil es is ja no so früh. Mei Stimme hab i verlorn, vor a paar Nächt auf Dir, Wiesn. Wahrscheinlich hockts unter einer Bierbank. Wird scho wiederkommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einatmen tu ich Dich ganz viel und dann drutschl i weiter und häng Gedanken nach. Weil so eine Ruhe is und halt grad keiner da. Weil er leer is, der Rummelplatz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In a paar Tag is alles vorbei und beim alten und dann liegst da, ohne bunte Wuggerln, aber halt immer noch mit an Zauber.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;I steh auf Di.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dei JellyBean&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8847424444215646818-4765101351625551691?l=einechancedemliebesbrief.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einechancedemliebesbrief.blogspot.com/feeds/4765101351625551691/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8847424444215646818&amp;postID=4765101351625551691' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8847424444215646818/posts/default/4765101351625551691'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8847424444215646818/posts/default/4765101351625551691'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einechancedemliebesbrief.blogspot.com/2007/10/weil-grad-ist-keiner-da.html' title='Weil grad ist keiner da'/><author><name>JellyBean</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05081302967369833192</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8847424444215646818.post-5585521428248385445</id><published>2007-09-19T15:01:00.000+01:00</published><updated>2007-09-19T15:50:29.036+01:00</updated><title type='text'>In der Kürze liegt eine Liebeswürze</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Liebes "Einfach so",&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;mein Herz das glüht,&lt;br /&gt;ich habe mir die Finger verbrüht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eines Nachts saß' ich auf meinem Rad,&lt;br /&gt;dessen Pedal ich recht stark trat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Oberbayer schrammte mich,&lt;br /&gt;er sagte keck: "Ich liebe Dich."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Flammenmeer schoß hin und her,&lt;br /&gt;als ob da gar kein morgen wär'.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach Tagen kam der Morgen dann,&lt;br /&gt;mit einer dummen Lüge dran.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Oberbayer mußte dann aus meinem Leben geh'n,&lt;br /&gt;doch "Einfach so" war wirklich schön.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit bestem Dank für charmant,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deine JellyBean&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8847424444215646818-5585521428248385445?l=einechancedemliebesbrief.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einechancedemliebesbrief.blogspot.com/feeds/5585521428248385445/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8847424444215646818&amp;postID=5585521428248385445' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8847424444215646818/posts/default/5585521428248385445'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8847424444215646818/posts/default/5585521428248385445'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einechancedemliebesbrief.blogspot.com/2007/09/in-der-krze-liegt-eine-liebeswrze.html' title='In der Kürze liegt eine Liebeswürze'/><author><name>JellyBean</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05081302967369833192</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8847424444215646818.post-2800698343450534934</id><published>2007-09-14T13:50:00.000+01:00</published><updated>2007-09-14T14:20:38.644+01:00</updated><title type='text'>My home is where my heart is</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Mein liebes Nö,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;das ich eine Patriotin bin wußte ich gar nicht. Zumindest nicht bis vor wenigen Tagen. Mein Herz glüht und eine Freude hat sich meiner Backen im Gesichte bemächtigt, daß die schon weh tun von ständigen strahlen. Wie kommt so was und woher?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das kam so: Der aufmerksame Blogleser und die -innen weiß und wissen, daß ich eine wilde Affäre mit der Pause hatte. Die Affäre hat mich mächtig geschlaucht und der Kopf war leergefressen an Ideen. In die Leere hinein wuchs ein Gedanke, der wurde so laut, nicht mehr zu überhören. Selbst ich war über das Gebrüll verwundert. Der Gedanke lamentierte: "Ich will heim!" Mein liebes Nö, lang war ich mit Dir unversöhnt, hab Dir den Rücken gekehrt, Dich verachtet. Jetzt bin ich da.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hab die Ruhe gesucht und gefunden. Hab Inspiration gesucht und sie sitz neben mir. Hab Zeit gesucht, hier ist sie und lebt. Sie steht ein bißchen, aber das ist ja der Reiz. Alles ist klein hier, was meinem Faible für Kleines entgegenkommt, schnuckelig und aufgeräumt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Cafe sitz ich, in Deinem Herzen, wie ich schon seit 18 Jahren ein Gast bin in dem Cafe und seit 18 Jahren ist die Heidi da und bringt Kaffee und seit 18 Jahren sieht die Heidi aus wie die Heidi von vor 18 Jahren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich geh durch Deine Gassen und grüsse Leute und die grüssen mich, aber sie grüssen mit Frohsinn und einem Schuß Gleichmut. Weil sie hiergeblieben sind in Dir, liebes Nö, und wissen das sich Deinem besonderen Zauber niemand entziehen kann und alle wieder heimkommen zu Dir, früher oder später. Nie hab ich das verstanden, soviele Jahre hat es gedauert und jetzt? Hab ich die Cocos-Islands verlassen und bin da und hab gefunden und bin ... eine Patriotin!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kein Fleck der Erde ist wie der Kessel, so warm und heimelig. Ich schöpf jetzt einfach mal aus den Vollen und schau was kommt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Daheim isch daheim!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein "NÖpi" drauf!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deine JellyBean&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8847424444215646818-2800698343450534934?l=einechancedemliebesbrief.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einechancedemliebesbrief.blogspot.com/feeds/2800698343450534934/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8847424444215646818&amp;postID=2800698343450534934' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8847424444215646818/posts/default/2800698343450534934'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8847424444215646818/posts/default/2800698343450534934'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einechancedemliebesbrief.blogspot.com/2007/09/my-home-is-where-my-heart-is.html' title='My home is where my heart is'/><author><name>JellyBean</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05081302967369833192</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8847424444215646818.post-8367633513865511528</id><published>2007-08-28T12:29:00.000+01:00</published><updated>2007-09-11T19:08:33.033+01:00</updated><title type='text'>TG 925 Bangkok 2110 T2 A346 - gestartet</title><content type='html'>&lt;div align="center"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Für T.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;/div&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_sVX1fy3sNg4/RuW732e_hlI/AAAAAAAAAA8/R_b265iZvBA/s1600-h/IMG_TafelFhf.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5108695920514401874" style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center;" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_sVX1fy3sNg4/RuW732e_hlI/AAAAAAAAAA8/R_b265iZvBA/s400/IMG_TafelFhf.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Lieber Abschiedsschmerz,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;champangerlaunig süß hast Du Dich zwischen uns gesellt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Es war nicht so, daß wir uns auf Dich nicht hätten vorbereiten können. Du bist gekommen und hast Dich brav in die Ecke gesetzt und gewartet. Deine Stunde, daß wußtest Du würde kommen. Deine große Stunde. Ganz zart hast Du Dich damals eingeschlichen, bei mir zumindest, als er gesagt hat, daß seine Entscheidung gefallen ist und er geht. Ans andere Ende der Welt. Nicht für Urlaub oder Geschäftsreise. Sondern um da zu leben und zu arbeiten. Für ganze 1095 Tage. Das ist lang. Sehr lang. Das Du da warst, die ganze Zeit, hab ich verdrängt. Ich war nicht die einzige. Sogar am Abend des großen Abschiedsfestes wollte Dich noch keiner so recht sehen, Dir gar, ganz und gar ins Gesicht sehen. Du hast in der Ecke gestanden und gelächelt. Ein Bier getrunken, sogar eine Zigarrette geraucht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Dann kam Dein Tag. Auf den hast Du ja gewartet. Drei Monate lang. Recht geduldig. Du hattest die Schlinge immer enger gezogen. Der Knopf im Hals beim Gedanken an Dich wurde langsam spürbar. Mit ihm Gespräche über das andere Ende der Welt und die Gefühle, die da warten werden. Die vielleicht kommen oder auch nicht. Und das Glück, das da ist und die Chancen. Weil es für ihn einfach ein großes Glück ist und eine große Chance und es eine dumme Entscheidung gewesen wäre nicht zu gehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Die Fahrt zum Flughafen. Ein Auto voll Freunde. Die Stimmung... merkwürdig? Gespräche über dies und das. Dann war der Flughafen da und eine große Unruhe in mir. Durch das Parkhaus, den Freunden hinterher, das Terminal gesucht... Da waren wir. Stress. Der Koffer hatte beim einchecken Übergewicht und so schnell war das nicht zu lösen. Wir sind ja am Flughafen und nicht bei den Weight Watchers. Der Freund blass und angespannt. Diskussion mit der Eincheckfrau. Noch 40 min.... Dann spätestens wußte ich, schlägst Du zu. Du standst an eine Säule gelehnt bei den Eltern und Schwestern. Hast mit der Kleenexbox in der Hand gewinkt. Ist schon gut. Der Freund kommt. Das mit dem Übergewicht hat sich erledigt, alles paletti. Und jetzt? Noch 30 min. Darauf erstmal "Tschüß" mit Champanger aus Pappbechern. Gleich gehts los. Du hast Dich aufgerichtet, die Taschentücher aus der Hand gelegt, Dich in Position gebracht. Die Schwester sieht Dich als erste. Endlich, endlich bekommst Du Deine ersten Tränen! Abschiedsschmerz, Du bist echt fies! Noch 20 min. Nacheinander dürfen wir ihn noch einmal allein umarmen und fest drücken. Mir läuft Salzwasser aus den Augen und das kann ich auch nicht stoppen. Es ist so wie es ist und sagen kann ich auch nix mehr. Die Busenfreundin vom Freund, drück nochmal und geht dann. Sie hast Du echt umgeknockt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Noch 10 min. Ich geh an der Hand vom Freund zum Gate. Sicherheitskontrolle. Ab da muß er dann allein weiter. Wir alle begleiten ihn. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Weißt Du", sag ich, "daß mit dem Abschiedsschmerz muß so sein, weil da ist ja dann auch Liebe da. Wenn es nicht weh tun würde, wäre es egal, wenn Du gehst. Und das ist es nicht." Der Freund lächelt und sagt: "Freilich."&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Freilich", sag ich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Sicherheitskontrolle. Ein letztes Mal die Mama drücken. Allein weiter. Winken, umdrehen, winken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;0 min.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Einen guten Flug und alles Glück der Welt!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Freilich!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Deine JellyBean&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8847424444215646818-8367633513865511528?l=einechancedemliebesbrief.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einechancedemliebesbrief.blogspot.com/feeds/8367633513865511528/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8847424444215646818&amp;postID=8367633513865511528' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8847424444215646818/posts/default/8367633513865511528'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8847424444215646818/posts/default/8367633513865511528'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einechancedemliebesbrief.blogspot.com/2007/08/tg-925-bangkok-2110-t2-a346-gestartet.html' title='TG 925 Bangkok 2110 T2 A346 - gestartet'/><author><name>JellyBean</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05081302967369833192</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_sVX1fy3sNg4/RuW732e_hlI/AAAAAAAAAA8/R_b265iZvBA/s72-c/IMG_TafelFhf.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8847424444215646818.post-7609645003588600076</id><published>2007-08-27T10:35:00.000+01:00</published><updated>2007-08-27T12:30:50.424+01:00</updated><title type='text'>Am Montag ist die Auszeit raus</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Liebe Pause,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;heute hab ich beschlossen, bringe ich es Dir bei: Ich mache Schluß mit Dir. Gut von mir aus, heul doch. Aber genug ist genug. Für meinen Geschmack habe ich ausreichend lange Zeit mit Dir verbracht. Und seien wir ehrlich: Du warst nie mehr als eine Sommeraffäre für mich. Das war abgemacht so, darüber haben wir gesprochen. Nee, Deine Tränen rühren mich jetzt auch nicht. Taschentuch? Hab ich keines. Nützt Dir jetzt auch nix wenn Du Poppel hochschniefst. Ich gebe zu, die verbrachten Stunden mit Dir waren toll. Spaziergänge Arm in Arm, wühlen in den Kissen, Vergangenes vergessen, neue Ideen mit Schleife verpackt zum auspacken... Danke danke danke Dir dafür. Aber Beziehung ist nicht. Wie soll denn das gehen mit uns zwei, hm? Wenn Du ehrlich zu Dir selbst bist, hast Du den Esprit von stillem Wasser. Zugeben, das ist gesund, reinigend und sanft und ... dann? In mir brennt etwas, das danach verlangt von prickeldem Sprudel gestillt zu werden. Ein Hunger nach Verbotenem, Aufregendem, Neuem. Ich will halt jetzt so was in meinem Leben wie ein koffeinhaltiges österreichisches Zuckergetränk mit Kohlensäure.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt hör auf nach meiner Hand zu patschen! Ich möchte keine dauerhafte Beziehung mit Dir! Affäre war okay, aber um ehrlich zu sein: Ich bin im Grunde bin ich kein Freund von Affären. So was hat doch in den seltensten Fällen Zukunft und aus der Familie der Kompromisse begleiten immer die mit dem faden Beigeschmack so was wie Affären. Der Satz war Dir jetzt zu kompliziert? Dann nochmal langsam: Eine Affäre hat nicht wirklich Zukunft. Die ist immer irgendwie unbequem. In etwa so wie sitzen zwischen zwei Stühlen. Das ist zwar sitzen und schön, aber nicht wirklich befriedigend. Auf die Dauer gesehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Noch was: Meine Liebe reicht nicht für Dich allein. Da draußen gibt es Menschlein, die warten auf mich. Eine astronomische Fangemeinde. Jawohl. Ohne zu murren haben die sich jetzt Woche um Woche geduldet. Ich hab die verlassen für Dich und das ohne ein Wort des Abschiedes. Das war nicht fein von mir. Das hab ich für Dich getan. Mehr ist nicht drin und mehr kannst Du auch nicht von mir erwarten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist jetzt an der Zeit, Friedrich, der in der blauen Socke wohnt, meinen alten Digitalkameraden, aufzuwecken und wieder aktiv werden zu lassen, damit die Menschlein auch wieder ein bißchen was zu kucken haben. Das bin ich ihnen schuldig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Akzeptier das jetzt Pause! Unsere gemeinsamen Tage sind aus und vorbei. Eventuell haben wir wieder mal was, in ferner Zukunft, zusammen, aber gegenwärtig muß ich einfach konsequent sein. Mein Herz lüstet zu begierig danach, die Menschlein zu beglücken.&lt;br /&gt;So soll es sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein letzter Kuss für Dich,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deine JellyBean&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8847424444215646818-7609645003588600076?l=einechancedemliebesbrief.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einechancedemliebesbrief.blogspot.com/feeds/7609645003588600076/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8847424444215646818&amp;postID=7609645003588600076' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8847424444215646818/posts/default/7609645003588600076'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8847424444215646818/posts/default/7609645003588600076'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einechancedemliebesbrief.blogspot.com/2007/08/am-montag-ist-die-auszeit-raus.html' title='Am Montag ist die Auszeit raus'/><author><name>JellyBean</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05081302967369833192</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8847424444215646818.post-8489995898989121336</id><published>2007-07-05T14:57:00.000+01:00</published><updated>2007-07-05T16:26:21.569+01:00</updated><title type='text'>Herz im Mixer</title><content type='html'>&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;Lieber pfeilschiessender Speckengel,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;Du hast getroffen. Ziemlich genau in die Mitte. Herzblut vergossen. Na danke. Keine Ahnung ob das gut ist. Gut gemeint auf jeden Fall.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da Du mich ja nun schon eine ganze Weile begleitest, dachte ich mir, es wäre doch gut mal so eine Zwischenbilanz zu ziehen. Kucken was unterm Strich rauskommt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So also, unser Verhältnis, nenn' ich jetzt mal so, hat angefangen vor... 20 Jahren? Da hast Du mich das erstemal erwischt. Was war ich jugendlich damals. Kein graues Haar trübte mein Haupt und Falten waren ein Wort und Lichtjahre entfernt. Es war mein erster, von den Eltern abgesegneter, Ausgehabend mit Freundinnen. Kleinstadt. Jugenddisko. Gemeindehaus. Kichernder Haufen pickeliger Mädchen. Dauerwelle und langes "Schwänzchen" den Nacken hinabfliessend. Nicole B. hatte das allerlängste "Schwänzchen" und beherrschte die Choreographie aus FLASHDANCE. Sogar mit Start vom Boden liegend. Du weißt schon. Ich war entsetzlich unsicher, was mir bis heute kein Mensch glaubt. Kompensierte das mit einer wahnsinnig großen Klappe. Heute nicht mehr. Dann Auftritt der legendären und berühmten Gemeindejugendband. ER: Frontmann und Sänger. DU: Pfeilschiesstrefftrefftreff!!! ICH: Schmelz. Hab ab da nur noch die starke, durch Schmetterlinge verursachte, Übelkeit bekämpft. Nuckelte mit großen, auf die Bühne gerichteten Augen an meiner Cola. Ich war schlimm verliebt. Hab dem jungen Mann dann sogar einen echten Liebesbrief geschrieben. Standardmäßig auf rosa Papier mit weißen Sternchen und grünem Füller. Er hat es registriert aber nicht reagiert. Auch egal. Bei den Konzerten der Gemeindejugendband stand ich vorn und trug einen Fan-Sticker. Auf die erste Liebe folgte auch sogleich der erste Liebeskummer. Ab Sommer, zur Freibadsaison, hatte der dann nämlich eine Freundin. Mein lieber Speckengel, das hat damals ganz ziemlich stark wehgetan. Sozusagen ein Widerhaken am Liebespfeil. Ich war traurig und geplagt von Insuffizienzgefühlen. Anscheinend hat Dich das damals zurückhaltender gemacht, weil dann lang nix mehr getroffen hat. Dann die erste Beziehung. Die war lang, aber nicht so. Ein Pfeilchen. Kein Pfeil. Irgendwann war Schluß und ich nicht mehr in der Kleinstadt. Wegen einer Theaterproduktion kam ich zurück. Ich war engagiert. Ich sah IHN wieder. ICH: Ziemlich lässig. DU: Pfeilschiesstrefftrefftreff!!! ER: Schwer verliebt in... MICH!!! Tatata! Kein Wunder, weil ich mittlerweile zwanzig war und lange blonde Haare hatte bis zu den Nieren und eine Figur, von der ich heute nicht glauben kann, das ich sie hatte. Er hat mich erobert, ganz mies, nämlich mit meinem eigenen Liebesbrief. Kann man "Nein" sagen wenn einer deinen Brief sieben (!) Jahre lang aufhebt? Ich konnte es nicht und es war ein kurzes Feuer für die Zeit des Engagements, weil ich jung war und er auch und wir in Großstädten lebten, die weit voneinander entfernt waren. Aber, mein kleiner Speckengel, der war's. Mein persönlicher Pavel Rodomski. So möchte ich diese äußerst glückliche Liebesobjektrepräsentanz in mir nennen: Pavel Rodomski. Und jeder Pfeil, den Du abgeschossen hast und der mich tief traf, war ein Stückchen Pavel Rodomski. Mit Espressobohnenaugen und kurzbeinig und ein bißchen Muskeln, aber nicht zuviel davon. Daher vermute ich, daß Du italienisch bist, Speckengel, wegen Deinem Hang zu Espresso. Klein und stark. Die Anziehungskraft, die Espressoaugen auf mich oder auf Dich oder wie auch immer, ausüben ist so stark, dass Du sogar schon bei einer Paola Rodomski zum Köcher griffst. Aber das ist ein anderes Kapitel und eher dunkel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um auf den Punkt zu kommen: Die letzten Jahre dachte ich bei Deinen Schiesskünsten eher, Du bist besoffen. Was war das denn? Nun gut. Ich habe mich Dir und Deinen Pfeilen verweigert. Espresso gemieden. Dich aus meinem Leben verbannt und mich halbseidenen Herzangelegenheiten hingegeben. Aber das ist ja auch nix. Diese lauwarmen Gefühlsfußbäder braucht kein Mensch. Und jetzt?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Irgendwie müssen wir uns wohl vermisst haben. Du und ich. Und ich hab Dir die Erlaubnis zum Schuss erteilt... und wieder Espresso und Pavel Rodomski...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie und was weiter ist ein Geheimnis und Du hast keine Ahnung, weil Du bist ja ein pfeilschiessender Speckengel und kein Navigationssystem.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit rosa Gedanken,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deine JellyBean&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8847424444215646818-8489995898989121336?l=einechancedemliebesbrief.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einechancedemliebesbrief.blogspot.com/feeds/8489995898989121336/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8847424444215646818&amp;postID=8489995898989121336' title='6 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8847424444215646818/posts/default/8489995898989121336'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8847424444215646818/posts/default/8489995898989121336'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einechancedemliebesbrief.blogspot.com/2007/07/herz-im-mixer.html' title='Herz im Mixer'/><author><name>JellyBean</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05081302967369833192</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8847424444215646818.post-2453605660781613895</id><published>2007-06-27T14:09:00.000+01:00</published><updated>2007-06-27T17:01:52.099+01:00</updated><title type='text'>Weisheit per Wildschwein</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Liebe Zeit,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;also... Du läufst mir davon und ich finde wir sollten darüber reden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich muss gestehen, dass ich mit Deinem Verhalten nicht wirklich einverstanden bin. Du marschierst vor mir her, wie ein Jungstar aus einer angesagten Popband und ich wie ein Teenie hinterher. Wildes Haar, der Hals heisser vom Kreischen, unansehnlich und mit roten Wangen, weil hinterherhetzen Schweiß macht. Ich rieche aber nicht. Deo sein Dank. Das hab ich doch noch im Griff.&lt;br /&gt;Wenn ich Dich einhole, Dich an der Hand habe, gleitest Du mir durch die Finger. Da muss ich dann immer an so schlapprigen Käse denken, der einen durchgeknallten &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Maler mal zu Uhrzeugs inspirierte. Ich mag keinen Käse. Noch nie.&lt;br /&gt;Ich mag den Zustand nicht, der zwischen uns herrscht. Du rinnst mir davon. Ich hab Dich nicht mehr im Griff.&lt;br /&gt;Ich weiß schon, daß das nicht Deine Absicht ist. Du meinst es gut, packst mir jeden Tag mit grossen Ereignissen voll, die auch gelingen und Freude bereiten und Stolz machen. Aber große Dinge machen auch irgendwann müde. Und das letzte Stück, das es auf die Bühne zu stemmen galt war ein richtig schwerer Brocken. Da hab ich mir wohl eine Bandscheibe verrenkt, bildlich gesprochen. Jetzt krabbel ich so ein bißchen auf Reservebatterie durch die Gegend und tausend Dinge wären noch zu tun.&lt;br /&gt;Meine gute Zeit und genau über dieses Timing müssen wir uns unterhalten. Das geht nämlich so nicht mehr. Nicht mehr auf Dauer. Weil nämlich, die Zeit vergeht (kicherkicher) ich ein weiteres Jahr von Dir auf den Buckel geklatscht bekommen habe an Alter und das Alter macht die Perspektive anders.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Schnitt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Wir sehen das Alter in einem Schaukelstuhl schaukeln, Decke über den Knien, Schultertuch aus Wolle über den Schultern, Kopf nickend.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Schnitt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weißt Du, liebe Zeit, daß ist nicht mehr so wie früher, als ich ein Frischling war. Die Welt offen und groß, weil ich so klein. Die strammen Beinchen voller Energie, der unbezahnte Frischlingsrüssel hoch in der Luft und alles alles neu.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Frischling rennst du los, kein Morgen in Sicht. Die Neugier treibt dich von unbekanntem Ufer zu unbekanntem Ufer und du läßt nichts anbrennen. Am allerwenigsten dich selbst, weil als Wildschweinbraten enden wäre einfach noch zu früh. Dein Pelzkleid, das du als Frischling trägst, drückt aus, was du fühlst: Das Leben ist Formel Eins und du gehörst mit deinen jugendlichen Ralleystreifen dazu. Es macht auch nichts, nicht so viel, wenn du dir deinen rosa Frischlingsrüssel blutig haust. Ist ja noch jung, heilt schnell. Heilt es wirklich?&lt;br /&gt;Du wirst widerstandsfähiger. Zähne beginnen zu wachsen. Hauer. Groß, stark, weiß. Du wechselst vom geschützen Unterholz ins Wildschweingehege und es beginnt härter zu werden. Du mußt deine neuen Zähne ausprobieren. Du mußt. Und du mußt aufpassen, daß sie nicht gleich zu Bruch gehen. Gibt nur das eine Paar Hauer. Die Ralleystreifen auf deinem Fell verblassen und irgendwie bremst das die Geschwindigkeit, bringt Abstand zwischen dich und die Dinge. Du beobachtest, überlegst und setzt deine Hauer gezielter ein. Wenn die Streifen endgültig weg sind und deine Zähne ausgewachsen, ist es auch Zeit das Wildschweingehege zu verlassen. Jetzt ist das Leben dran. Jetzt ist es Zeit für die freie Wildbahn. Und da zeigt sich dann, ob du deine Hauer immer pfleglich behandelt hast und sie stark sind und weiß oder voll Karies und faul und auszufallen drohen. Die besseren Chancen haben einfach immer die mit den weißen Hauern.&lt;br /&gt;Nicht das man blessierte Hauer nicht reparieren könnte... Es ist aber einfach nicht dasselbe. Ersatz und geflicktes ersetzen niemals das Orginal.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Irgendwann werden die Zähne dann aber doch dunkler. Sie welken ins gelbe. Dein Pelz beginnt sich wieder zu verfärben. Du blühst noch einmal in einem silbrigen Grau auf um dann farblos, weiß, zu werden. Und weiser. Und immer weiser. Wenn Du Pech hast wird aus der Weisheit Demenz.&lt;br /&gt;Die freie Wildbahn ist nichts mehr für dich. Alles geht zu schnell. Du passt nicht mehr richtig dazu. Farblich. Vom Ralleystreifen zum Seitenstreifen. Zurück ins Unterholz. Ausruhen. Ruhe. Aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und jetzt Kritik an Dir, Zeit. Deine Uhren ticken anders. Das Stundenglas wurde durch die Stoppuhr ersetzt. Alles geht so schnell. Zumindest mir geht es zu schnell. Und zu durcheinander. Frischlinge in freier Wildbahn. Hauerträger auf dem Seitenstreifen. Verwirrung im Unterholz. Usw. usw. usw.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das macht meine Liebe kaputt und das wollen wir doch nicht. Ich möchte unsere Beziehung retten. Ein neues Zeitgeschehen. Gemütlich mit Dir couchen. Am Strand sitzen. Kaffee trinken und nachdenken. Ohne Stoppuhr. Mit Stundenglas. Ich glaube, dann haben wir eine echte Chance. Weil: Zähne wachsen langsam. Aber lang. Ein Leben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es küsst Dich,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deine JellyBean&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8847424444215646818-2453605660781613895?l=einechancedemliebesbrief.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einechancedemliebesbrief.blogspot.com/feeds/2453605660781613895/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8847424444215646818&amp;postID=2453605660781613895' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8847424444215646818/posts/default/2453605660781613895'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8847424444215646818/posts/default/2453605660781613895'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einechancedemliebesbrief.blogspot.com/2007/06/weisheit-per-wildschwein.html' title='Weisheit per Wildschwein'/><author><name>JellyBean</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05081302967369833192</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8847424444215646818.post-1901801997273535336</id><published>2007-06-07T23:40:00.000+01:00</published><updated>2007-06-08T00:22:20.094+01:00</updated><title type='text'>Vom Ende der Nabelschnur</title><content type='html'>&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_sVX1fy3sNg4/RmiQwrILZfI/AAAAAAAAAA0/WBJoI1HwAgc/s1600-h/IMG_kochbuch.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5073464146118010354" style="FLOAT: right; MARGIN: 0px 0px 10px 10px; CURSOR: hand" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_sVX1fy3sNg4/RmiQwrILZfI/AAAAAAAAAA0/WBJoI1HwAgc/s320/IMG_kochbuch.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Liebe Heimat,&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;daheim, vor 20 Jahren und auch mehr, lief auf einem öffentlich rechtlichen Fernsehkanal die allerallererste Folge einer Vorabendserie, deren Ende auch heute noch nicht ab zu sehen ist. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;Na, fällt der Groschen?&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;Wie ich höre, klappert im Badezimmer gerade die Waage. Das Rätsel steht drauf rum, hochrote Wangen und die Befürchtung zu schwer zu sein... nö, oder?&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;Na ja, sei's drum.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;Die Mutter, das Herzstück, dieser Vorabendserie hat bis zum heutigen Tag Spuren in meinem Seelenleben hinterlassen. Eine Mutter war das, wie ich bis dato noch keine Mutter kennengelernt hatte. Eine Ausgeburt an Güte und Verständnis. Nicht das meine eigene Mutter jetzt Feuer gespuckt hätte... Nein, aber die Vorabendserienmutter, die war ein Knaller. Eine Mutter, die Schweinebraten im Rohr hatte und Knödel mit der Hand rollte. Eine Mutter mit Schürze und rosa Bäckchen und einer großlockigen Dauerwelle vom Friseur um die Ecke.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;Meine Mutter war nicht so. Bei weitem nicht. Und sein wird sie das auch nie. Dafür ist sie irgendwie... zu frisch? Meine Mutter kann gut kochen. Sehr gut sogar. Wenn sie will. Aber einen Schweinebraten... Den hat es bei uns nie gegeben. Meine Mutter ist keine Schweinebratenmutter. Überhaupt fehlt ihr bis heute der nötige Körperumfang, vor allem im Brustbereich, um eine Blümchenschürze anständig zu füllen. Nun gut.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;Aber das Ding mit der Schweinebratenmutter... da wirkte irgendetwas in mir. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;Wenn ich mit meiner Mutter zoffte, auch heute noch, ist mein allerletztes Argument: "Und überhaupt, du hast nie einen Schweinebraten gemacht!"&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;Meine Frage: Bist Du das? Ist Schweinebraten das Symbol schlechthin für Heimat? Für Geborgenheit? Für Familie? Der Knödel die Rückkehr zur Mutterbrust?&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;Wann gibt es denn einen Schweinebraten? Am Sonntag = Familientag. An Feiertagen = sollten Familientage sein. Blöd jetzt, wenn man der Heimat fern und so. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;Ich glaube: Ja. Heimat ist Schweinebraten und Schweinebraten Heimat. Wobei es jetzt nicht darauf ankommt, ob man den Schweinebraten gerne isst. Auf den Symbolcharakter kommt es an. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;An Feiertagen ist dann manchmal die Sehnsucht da. Ganz plötzlich joggt sie neben einem, grad dann wenn man an einem Biergarten vorbeirennt und es riecht so gut... nach Schweinebraten. Da möcht' ich dann in der Heimat sein, daheim. Das Stückchen Ackerscholle im Herzen verlangt danach und ich wünsch' mir meine Mutter her, auch wenn ich schon groß bin. Egal. Dann denk' ich an meine Mutter und weiß, der nächste Besuch in der Heimat verläuft wieder ohne Schweinebraten. Dafür werd' ich aber mit einem sensationellen Nudelauflauf gefüttert. Ein Glück, weil ich kann ja nicht kochen. Und der Nudelauflauf meiner Mutter ist eh der Beste.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;Was auch gut ist, daß wir ja in so modernen Zeiten leben. Das ist fein. Da hab ich nämlich vor kurzem ein bisschen Schweinebratenmutter abbekommen und wurde zum Schweinebraten mit Knödel (die selbstgedrehten) eingeladen. Eine Freundin von mir war so großzügig etwas Mutter herzuleihen. Toll und eine dickes Danke nochmal dafür. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Ich möchte noch hinzufügen: Obschon diese Leihmutter einen Schweinebraten herstellte... sie sieht auch nicht so aus, wie die Schweinebratenvorabendserienmutter. Ganz und gar nicht.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;Auf den Schweinebratenteller mit Knödel drauf schien die Sonne und die Stühle auf der Terrasse waren sehr bequem. Das Stückchen Ackerscholle freute sich. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;Tja Heimat, Du siehst, ich kann nicht von Dir lassen, denn:&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;Wo meine Sonne scheint,&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;und wo meine Sterne steh'n,&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;da kann man der Hoffnung Glanz&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;und der Freiheit Licht &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;in der Ferne sehn.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;Alles Liebe,&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;Deine JellyBean&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8847424444215646818-1901801997273535336?l=einechancedemliebesbrief.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einechancedemliebesbrief.blogspot.com/feeds/1901801997273535336/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8847424444215646818&amp;postID=1901801997273535336' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8847424444215646818/posts/default/1901801997273535336'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8847424444215646818/posts/default/1901801997273535336'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einechancedemliebesbrief.blogspot.com/2007/06/vom-ende-der-nabelschnur.html' title='Vom Ende der Nabelschnur'/><author><name>JellyBean</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05081302967369833192</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_sVX1fy3sNg4/RmiQwrILZfI/AAAAAAAAAA0/WBJoI1HwAgc/s72-c/IMG_kochbuch.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8847424444215646818.post-3586680241650478608</id><published>2007-05-24T22:02:00.000+01:00</published><updated>2007-05-30T18:17:33.883+01:00</updated><title type='text'>Wegen Krankheit geschlossen</title><content type='html'>&lt;div align="center"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_sVX1fy3sNg4/RlX-QVstOkI/AAAAAAAAAAs/D4lO0qoBu94/s1600-h/vier-hexen.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5068236512331381314" style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center;" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_sVX1fy3sNg4/RlX-QVstOkI/AAAAAAAAAAs/D4lO0qoBu94/s400/vier-hexen.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="center"&gt;Das Fieber hat mich hingestreckt,&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="center"&gt;der Kreativität die Zung' gebleckt.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="center"&gt;Bis die Tage,&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="center"&gt;Eure JellyBean&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8847424444215646818-3586680241650478608?l=einechancedemliebesbrief.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einechancedemliebesbrief.blogspot.com/feeds/3586680241650478608/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8847424444215646818&amp;postID=3586680241650478608' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8847424444215646818/posts/default/3586680241650478608'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8847424444215646818/posts/default/3586680241650478608'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einechancedemliebesbrief.blogspot.com/2007/05/wegen-krankheit-geschlossen.html' title='Wegen Krankheit geschlossen'/><author><name>JellyBean</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05081302967369833192</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_sVX1fy3sNg4/RlX-QVstOkI/AAAAAAAAAAs/D4lO0qoBu94/s72-c/vier-hexen.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8847424444215646818.post-8165506927891771651</id><published>2007-05-21T10:33:00.000+01:00</published><updated>2007-05-21T11:01:34.433+01:00</updated><title type='text'>... weil mehr grad nicht geht</title><content type='html'>He Du liebes Bißchen,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;schon ist es passiert: Ein Brief an Dich und ich bin mit Verspätung dran. Nicht viel, aber auch nicht zu wenig.&lt;br /&gt;In diesem oder auch im letzten Jahr standest Du wieder vor meiner Tür. Tausend Jahre lang hatte ich Dein Werben um mich abgelehnt. Ignoriert. Konnte Dich nicht richtig leiden. Stand Dir mehr als ambivalent gegenüber.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Bißchen, was soll das sein?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Mehr als wenig und weniger als mehr", sagtest Du. Aber da lange Zeit das "Viel zu wenig" viel zu sehr dominierte, war Genug grade gut genug und für ein Bißchen kein Platz. Ist damals nicht gut gelaufen mit uns.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Bißchen, was soll das sein?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für mich warst Du immer Etwas und Nichts.&lt;br /&gt;Sowas wie Sandalen mit Socken. Ein knappes, sexy Trägertop, aber Achseln nicht rasiert. Viel Make-up, aber Deo vergessen. Ein Unentschieden im Fussball. Schokolade, aber die aus dem Diätregal. Witze erzählen und denken man hat Humor. Verstopfte Nase, zu wenig um krank im Bett zu liegen, zuviel krank um agil zu sein. Eine Herzangelegenheit, die man schnell vergisst. Ein lauwarmes Vollbad.&lt;br /&gt;Für mich warst Du nicht sinnvoll, vielmehr ein lästiges Übel. Ein bißchen geschmacklos.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Bißchen, was soll das sein?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann, Zeiten und Gedanken später, habe ich langsam angefangen Dich mit anderen Augen zu sehen. Die Perspektive geändert.&lt;br /&gt;Manchmal bist Du, mein Bißchen, schon sehr viel. Manchmal gerade recht und richtig. Weil einfach grad mehr nicht geht.&lt;br /&gt;Ein bißchen Regen zusammen mit ein bißchen Sonnenschein macht schließlich einen Regenbogen. Und die Tage in denen der Sommer sich verabschiedet und der Herbst noch nicht richtig angekommen ist, lassen alles in besonders weichem Licht strahlen und riechen so gut. Ein dicker Pullover und eine leichte Jacke darüber macht an passenden Tagen eine angenehme Temperatur und das ist es wohl, worauf es ankommt.&lt;br /&gt;Wenn ein Bißchen paßt, dann bist Du eine Pause zwischen zwei Akten, die Ruhe vor dem Sturm, nachdenken auf der Couch. Und ein bißchen rasten ist gut und macht die Backen wieder frisch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Du siehst, mein liebes Bißchen, ich reich' Dir meinen Arm zum einhaken und spazierengehen und das ist doch ein guter Anfang, oder?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deine JellyBean&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8847424444215646818-8165506927891771651?l=einechancedemliebesbrief.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einechancedemliebesbrief.blogspot.com/feeds/8165506927891771651/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8847424444215646818&amp;postID=8165506927891771651' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8847424444215646818/posts/default/8165506927891771651'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8847424444215646818/posts/default/8165506927891771651'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einechancedemliebesbrief.blogspot.com/2007/05/weil-mehr-grad-nicht-geht.html' title='... weil mehr grad nicht geht'/><author><name>JellyBean</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05081302967369833192</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8847424444215646818.post-5990955995312644552</id><published>2007-05-09T21:47:00.000+01:00</published><updated>2007-05-15T12:53:49.481+01:00</updated><title type='text'>Alles im Eimer?</title><content type='html'>&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_sVX1fy3sNg4/RkI7tTp8TwI/AAAAAAAAAAk/ef0OOv8JLzE/s1600-h/IMG_dixie.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5062674580674203394" style="margin: 0px 0px 10px 10px; float: right;" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_sVX1fy3sNg4/RkI7tTp8TwI/AAAAAAAAAAk/ef0OOv8JLzE/s200/IMG_dixie.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Allerliebste Höflichkeit,&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;so jetzt ist aber gut, jetzt kannst Du echt langsam wiederkommen. Keine Ahnung was damals vorgefallen ist, aber war es denn wirklich wirklich derart schlimm, daß Du der Menschheit solange nun schon den Rücken kehren musst?&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich kann mich erinnern, es muss irgendwann, schon Zeiten her, am frühen Abend gewesen sein. Der Himmel war purpurfarben. Damals hörte ich von sehr weit her, ich war gerade in ein Buch vertieft, eine Türe rumsen. Wenige Augenblicke später vernahm ich, wie die Rädchen Deines kleinen Koffers auf Rollen über das Pflaster im Hof schnatterten. Vorneweg Dein energischer Schritt. Ja, ich erinnere mich. Das musst Du gewesen sein. Das Letzte was ich von Dir hörte, war das eifrige Geplauder Deiner Kofferrädchen und das Aufplatschen Deiner Füsse. Beides mit einem Hall unterlegt. Demnach hast Du damals wohl gerade die Hofeinfahrt passiert. Danach alles still. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Weißt Du, Dein Schritt ist unverkennbar. Aus hunderten würde ich ihn heraushören. Niemand geht mit derartigen Geräuschen. Du hast einfach riesiggrosse Patschfüsse. Ein Staatsakt ist das immer mit Dir Schuhe zu kaufen. Puh. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Schuhe gekauft zu haben. Gewesen zu sein. Du bist ja nicht mehr. Nicht mehr da. Wo bist Du? Im Urlaub? Die Höflichkeit im brasilianischen Badedress am Strand von Mallorca... Gut ich gebe zu: Meine Vorstellungskraft übersteigt das jetzt ein wenig... aber warum nicht? Oder hast Du Dich nach Amerika verschifft? Bist womöglich gerade auf dem Highway unterwegs. In einem grossen roten Oben-ohne-Auto mit gigantischen Heckflossen. Verspiegelte Sonnenbrille auf der Nase und Fahrtwind im Haar... Amerika könnte Dir gut zu Gesichte stehen... obwohl... Wo bist Du? Österreich, Italien, Schweiz... Afrika... Skandinavien? Ein "HUHU" an die Höflichkeit!&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;...&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Japan! Ich weiß es! Du bist in Japan! Bestimmt! Weil da ist doch noch soviel Tradition und Harakiri und Lächeln und Nett und so. Hm, warum schreibst Du nicht? Vielleicht halten die Japaner Dich gefangen. Gefangen, damit sie Dich ganz für sich alleine haben. Ha, das wird es sein. Liebe Höflichkeit, das ist jetzt ein Aufruf, ein Verzweiflungsschrei, ein "AufKnienrutschendanDeinemHosenbeinhängend": Wenn die Japaner Dich nicht mit Gewalt und Fussketten mit Eisenkugeln dran festhalten, komm wieder! Komm heim!&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Mach den gruseligen U-Bahnfahrten ein Ende, in denen feurigwilde Hengste breitbeinig, um ihre kokosnussgrossen Beuteltaschen zu präsentieren, auf Sitzen hocken und kleine Huzelomas wackelig daneben stehen müssen, weil die Beine der Hengste nur für breit, aber nicht zum Stehen geeignet sind. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Mach das niemand mehr von computerbetaschten Nerds gänzlich beinahe tot getrampelt wird, sondern die ihre ungelenken Glieder in den Griff kriegen. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Mach das schlecht pafümierte Arroganzen wenigstens ein "Verzeihung" über ihre rot geschminkten Lippen bekommen, wenn sie dich schon mit ihrem Bauchspeck auf Rolltreppe, Fussgängerzone, Gehweg undundund aufs Pflaster klatschen. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Mach das... ach, mach einfach alles wieder ein bisschen umgänglicher. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Komm heim, schnuppelige Höflichkeit. Die freundliche Geste schafft das alles nicht mehr allein. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Komm wieder, weil ich vermisse Dich.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Deine JellyBean&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8847424444215646818-5990955995312644552?l=einechancedemliebesbrief.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einechancedemliebesbrief.blogspot.com/feeds/5990955995312644552/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8847424444215646818&amp;postID=5990955995312644552' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8847424444215646818/posts/default/5990955995312644552'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8847424444215646818/posts/default/5990955995312644552'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einechancedemliebesbrief.blogspot.com/2007/05/alles-im-eimer.html' title='Alles im Eimer?'/><author><name>JellyBean</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05081302967369833192</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_sVX1fy3sNg4/RkI7tTp8TwI/AAAAAAAAAAk/ef0OOv8JLzE/s72-c/IMG_dixie.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8847424444215646818.post-9140921609952350451</id><published>2007-05-02T12:42:00.000+01:00</published><updated>2007-05-09T21:47:32.420+01:00</updated><title type='text'>Hexen an verkackten Tagen</title><content type='html'>&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_sVX1fy3sNg4/RkIyxDp8TvI/AAAAAAAAAAc/1cxd9YJmPvQ/s1600-h/IMG_hexenbhf.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5062664749494062834" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_sVX1fy3sNg4/RkIyxDp8TvI/AAAAAAAAAAc/1cxd9YJmPvQ/s320/IMG_hexenbhf.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Liebes "Glück im Kleinen",&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;der Morgen an dem ich aufwachte, vor ein paar Tagen, war kein guter. Der Morgen lümmelte herum und irgendwie konnte ich so gar nichts mit ihm anfangen. Mir fehlte einfach die Lust. Wahrscheinlich war die schon auf und joggen. Freude war auch nicht da. Wo war die denn? Ich drehte mich in den Kissen und unter der Bettdecke sah ich elf Haare der Freude hervorlugen. Die Haare waren nicht frisiert. Ich stupste die Freude und die murrte: "Laß mich", murrte die Freude, "ich habe eine Depression." Eine Depression. Wo hatte die Freude jetzt eine Depression her und noch viel interessanter: Was machten die beiden zusammen in meinem Bett, unter meiner Bettdecke? Egal, die Zeit drängte aufstehn, aufstehn und ich hievte mich auf und schon stand die schlechte Laune parat und war sehr zuvorkommend. Stützte mich. "He, ich bin dreißig, eventuell etwas drüber, aber nicht greisig!" Die schlechte Laune grinste nur und wich mir nicht von der Seite. Stützte sogar meinen Ellenbogen beim Zähneputzen.&lt;br /&gt;Blöder Tag.&lt;br /&gt;Kurz und gut: Die schlechte Laune begleitete mich und ließ sich auch nicht abwimmeln. Den ganzen Weg zur U-Bahn nicht und keine Rettung in Sicht. Doch dann kamst Du, liebes "Glück im Kleinen". Schlechte Laune neben mir am S-Bahn Gleis und dann mit einem Mal ein Tritt von hinten. Mußte direkt nach vorn kucken. Fiel fast auf die Nase. ... und dann sah ich sie... vier Hexen! Vier Hexen mit Hüten hoch und schwarz und Kaffeetassen, weiße, in den Händen und lagen vor mir auf dem S-Bahn Steig. Vier Hexen ganz uralt und lachten mich an. Ich blickte um mich. Ringsherum nur hetzende Menschen. Hm, mit einem Mal war da ein grosser Abstand zwischen den Menschen und mir und den Hexen. Die Hexen am Boden vor mir, ich kuckte genau hin. Eine lachte mich direkt an. Die Hexen hatten gute Laune. Also, war die heute morgen doch nicht joggen, sondern zum Kaffeeklatsch... Ich hob die Hexen auf, vorsichtig, und in meinen Fingerspitzen begann es zu brizzeln. Eine magische Energie? Es funkte weiter in meinen Bauch und erschütterte ihn und der Bauch begann zu glucksen und das Glucksen weckte meine Mundwinkel auf und die erhoben sich und dann sprang auch schon ein Lachen aus meinem Mund. Ein lautes und die Hetze-Menschen am S-Bahn Gleis schauten verstohlen, wer denn da lacht. Geht ja nicht, morgens, so was.&lt;br /&gt;Die schlechte Laune verurkste sich, hatte vor irgendwas Respekt bekommen. Toll. Ich sah mich um, abermals und entdeckte hinter einer Säule kichernd Dich, liebes "Glück im Kleinen". Schiefes Lächeln und Rasierschaum noch am Kinn. Du hattest am Morgen verschlafen... Aber jetzt war gut, jetzt warst Du ja da und hast ein kleines Glück mitgebracht. Danke dafür.&lt;br /&gt;Vielleicht weil ich Dich hinter der Säule entdeckte, vielleicht weil ich stets Deine Aufmerksamkeiten zu schätzen bemüht bin: Der Tag wurde gut mit dem Hexenbesuch und ab da auch immer besser. Magie in der Luft? Da kam mir noch das eine oder andere kleine Glück über den Weg gelaufen, an diesem Tag, aber das sind andere Geschichten und sollen ein anderes Mal erzählt werden.&lt;br /&gt;Seis drum: Ich bin doch recht froh, Dich in meinem Leben zu wissen liebes "Glück im Kleinen" und freu mich auf ein baldiges Wiedersehn!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Herzlichst,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deine JellyBean&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8847424444215646818-9140921609952350451?l=einechancedemliebesbrief.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einechancedemliebesbrief.blogspot.com/feeds/9140921609952350451/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8847424444215646818&amp;postID=9140921609952350451' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8847424444215646818/posts/default/9140921609952350451'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8847424444215646818/posts/default/9140921609952350451'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einechancedemliebesbrief.blogspot.com/2007/05/hexen-verkackten-tagen.html' title='Hexen an verkackten Tagen'/><author><name>JellyBean</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05081302967369833192</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_sVX1fy3sNg4/RkIyxDp8TvI/AAAAAAAAAAc/1cxd9YJmPvQ/s72-c/IMG_hexenbhf.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8847424444215646818.post-8035896134894221267</id><published>2007-04-25T10:38:00.000+01:00</published><updated>2007-05-02T21:11:54.515+01:00</updated><title type='text'>Die Liebe, der Liebesbrief... und ein hochwahrscheinlicher Sinn in allem</title><content type='html'>&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_sVX1fy3sNg4/RjjuHzp8TtI/AAAAAAAAAAM/onF7Oo0eVw8/s1600-h/IMG_0003.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5060055999243374290" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_sVX1fy3sNg4/RjjuHzp8TtI/AAAAAAAAAAM/onF7Oo0eVw8/s320/IMG_0003.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Liebe Menschen, gute Güte,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;aller guten Dinge sind drei und nach eins und zweimal Probelieben auf drei nun der&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;fulminante Startschuss für: Eine Chance dem Liebesbrief!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Bloggen im Namen der Liebe!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Das klingt nach Freiheit und Abenteuer, Cowboy und Robin Hood und wir fragen uns: Ein Blog mehr im Netz... braucht die Welt das? Braucht die das? Ja! Ich sage ja, die Welt braucht das. Ein Statment entgegen allem Trübsinn. Im Kleinen wie im Grossen, denn für die Liebe sollte doch immer ein Plätzchen am kuscheligen Ofen freigehalten werden.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Und ist es nicht dort am schönsten, wo die Lieben sind?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Wohlig eingebettet zwischen liebenden Herzen und der Teufel sieht den Stinkefinger...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Und darum wird gebloggt, weil überall die Liebe hockt!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Im Mietshaus unter Nachbarn, zwischen einem Prosecco oder zwei, unter einem grünen Teebeutel, auf der Wiese hinterm Haus und drunten am Fluss, in Gedanken und in der Badewanne, am Bahnhof und usw. usw. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Die Liebe liegt da auf der Strasse und ab sofort wird sie von mir einmal in der Woche, am Donnerstag, gefunden und mit einem altmodischen Medium geehrt: Dem Liebesbrief.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Der soll hier, schon fast vergessen, neuen Glanz erfahren. Weil der Liebesbrief zur Liebe gehört wie warme Socken im Winter an die Füsse.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;In diesem Sinne, liebe Menschlein, der Startschuss tönt uns in den Ohren: Ab jetzt wird geliebt!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Mit besten Grüssen in den Mai verabschiedet sich,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Eure JellyBean&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8847424444215646818-8035896134894221267?l=einechancedemliebesbrief.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einechancedemliebesbrief.blogspot.com/feeds/8035896134894221267/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8847424444215646818&amp;postID=8035896134894221267' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8847424444215646818/posts/default/8035896134894221267'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8847424444215646818/posts/default/8035896134894221267'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einechancedemliebesbrief.blogspot.com/2007/04/die-liebe-der-liebesbrief-und-ein.html' title='Die Liebe, der Liebesbrief... und ein hochwahrscheinlicher Sinn in allem'/><author><name>JellyBean</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05081302967369833192</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_sVX1fy3sNg4/RjjuHzp8TtI/AAAAAAAAAAM/onF7Oo0eVw8/s72-c/IMG_0003.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8847424444215646818.post-7551171741582278280</id><published>2006-12-07T14:33:00.000+01:00</published><updated>2007-05-07T10:10:23.401+01:00</updated><title type='text'>Warme Trennungsaggression</title><content type='html'>&lt;div style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Liebe Schöne,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Du bist fort. Seit gestern Nachmittag. Ich bin traurig.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;div style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Der Platz, an dem Du immer gesteckt hast, ist leer und nur eine kleine Mulde läßt noch Deine Anwesenheit erahnen.&lt;/span&gt; &lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Es ging alles so furchtbar schnell. Eben noch konntest Du die Wärme meiner Hand spüren, dann warst Du verschwunden.&lt;/span&gt; &lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Das es ein Abschied für immer sein sollte, konnte keiner von uns beiden ahnen.&lt;/span&gt; &lt;span style="font-family:verdana;"&gt;In Gedanken sehe ich Dich vor mir liegen, damals, zum allerersten Mal. Eine stille Freude erfüllte mich bei Deinem Anblick. Ich weiß noch, wie ich mit einem Lächeln auf den Lippen "sehr fein" murmelte. Ganz allein mein warst Du und so hübsch.&lt;/span&gt; &lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Das leuchtende Blau, das Du ausstrahltest, liebte ich sehr.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber jetzt ist alles vorbei und aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir sind Opfer eines Verbrechens geworden, Du und ich.&lt;br /&gt;Du wurdest mir entrissen und entführt für immer. Gewissenlose Räuber tragen die Schuld an Deinem Verschwinden. Weil sie sich schamlos, aus schnöder Geldgier, zwischen uns drängten. Dir Dein Geheimnis entlockten. Dein Geheimnis, das nur für mich bestimmt war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zur Hand nahm ich Dich, wie immer, um Dich Geld holen zu schicken. Tapfer, furchtlos und allein krochst Du in den Bankomatenschlitz. Immer und immer bist Du wiedergekommen. Zu mir zurück. Diesmal nicht. Kalt informierte mich der Computer, daß Du zu meiner Sicherheit nicht mehr wiederkommst.&lt;br /&gt;Nicht einmal "Tschüß" konnte ich Dir sagen. Fassungslosigkeit. Entsetzen. Böse Menschen haben Dich geklont. Irgendwann im November. Damit kein Unglück geschieht, behält Dich die Bank.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin traurig. Ich bin wütend. Wir wurden in unserer Intimsphäre verletzt. Nächste Woche bekomme ich einen Ersatzt für Dich. Eine Neue. Ich &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;denke, ich werde sie mit Freude empfangen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und Dir, liebe kleine ec-Karte, sage ich Ade. Unsere gemeinsame Zeit ist vorbei. Kehrt auch nicht wieder. Ich danke Dir für bescherte Freuden und Glück.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leb wohl,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deine JellyBean&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8847424444215646818-7551171741582278280?l=einechancedemliebesbrief.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einechancedemliebesbrief.blogspot.com/feeds/7551171741582278280/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8847424444215646818&amp;postID=7551171741582278280' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8847424444215646818/posts/default/7551171741582278280'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8847424444215646818/posts/default/7551171741582278280'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einechancedemliebesbrief.blogspot.com/2006/12/warme-trennungsaggression.html' title='Warme Trennungsaggression'/><author><name>JellyBean</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05081302967369833192</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8847424444215646818.post-6112825120947308821</id><published>2006-12-06T18:45:00.000+01:00</published><updated>2007-06-27T17:08:53.327+01:00</updated><title type='text'>Liebesgedicht ohne Schokolade, aber mit Süße!</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Lieber Nikolaus,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;drauß' vom Walde kommst Du her,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Dein Aug' ist trüb,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Dein Blick ist leer.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Heut' möchte ich Dir Freude schenken&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;und mich in einer Ode auf Dich verrenken.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;In allerfrühsten Kindertagen,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;war ein Besuch von Dir kein Spass,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;kann ich Dir sagen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Im Hausflur hörte ich mit ersterbendem Lachen,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;schon von weitem Deine schweren Stiefel krachen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Meine Kinderkehle erfror ganz schnell,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;kein Görenkreischen klang mehr hell.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Dann standst Du vor mir,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;in Deiner ganzen Pracht,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;hast als Gedankenstütze auch dieses dicke güldene Buch&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Dir mitgebracht.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Schwarz auf weiß in großen Lettern,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;stand Tat um Tat,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;über die hört ich Dich donnernd wettern.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Auf Durchzug stellte ich mein Ohr alsdann,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;denn nach Donnern, daß wußt' ich,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;ist immerimmer Sonne dran!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Und dann, nach überstandenem Schauer,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;für diesen Moment lag ich auf der Lauer,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;griffst Du mit ries'ger Hengstenpranke in Deinen Sack!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Der war prall voll mit Zuckersachen,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;die Du mit Güte schenktest und gabst mir zurück&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;mein Kinderlachen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Ach Nikolaus, Du guter Mann!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Schleppst Jahr um Jahr Geschenke an!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Bist greis geworden alter Knabe,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;doch läßt nichts vermissen an Güte und Gabe.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Drauß' vom Walde kommst Du her,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Dein Haupt nickt müde,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Dein Schritt wirkt nicht mehr drohend, eher leer.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Dennoch hast Du auch in diesem Jahr mir einen Ableger&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;von Dir gebracht&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;und mir damit eine riesengroße Freude gemacht!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Danke Dir, lieber Nikolaus!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;           Deine JellyBean&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8847424444215646818-6112825120947308821?l=einechancedemliebesbrief.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einechancedemliebesbrief.blogspot.com/feeds/6112825120947308821/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8847424444215646818&amp;postID=6112825120947308821' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8847424444215646818/posts/default/6112825120947308821'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8847424444215646818/posts/default/6112825120947308821'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einechancedemliebesbrief.blogspot.com/2006/12/liebesgedicht-ohne-schokolade-aber-mit.html' title='Liebesgedicht ohne Schokolade, aber mit Süße!'/><author><name>JellyBean</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05081302967369833192</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
